Häufigsten neurologischen Erkrankungen
in Deutschland

Unter einem Schlaganfall (Hirninsult) versteht man einen plötzlichen Untergang von Hirngewebe in einem bestimmten Bereich des Gehirns. Ursache ist ein Blutgerinnsel oder eine Blutung im Gehirn. In beiden Fällen ist die Blutversorgung des Gehirns unterbrochen, und Hirngewebe stirbt ab. Ein Schlaganfall ist die häufigste Ursache dauerhafter Behinderungen.

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzsyndromen und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört die Migräne zu den zwanzig Erkrankungen mit der stärksten funktionellen Behinderung weltweit.

Die am häufigsten anzutreffenden chronischen Kopfschmerzen sind der Kopfschmerz vom Spannungstyp und die Migräne. Die Häufigkeit des episodischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp liegt bei ca. 60%, des chronischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp bei ca. 2-3%.

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems. Dabei sterben Nervenzellen in einer bestimmten Hirnregion im Mittelhirn (Substantia nigra) ungewöhnlich schnell ab. Als Folge produziert diese Region weniger Dopamin, ein Botenstoff, der für die Steuerung der Muskeln benötigt wird.

Aufgrund des Mangels an Dopamin treten bei den betroffenen zunehmende Mobilitäts- und Bewegungsstörungen wie Zittern, verlangsamte Bewegungen, Muskelversteifungen, verschlechterte Balance und Gangunsicherheit auf.

Weiterhin ist eine erhöhte Gefahr an psychischen Erkrankungen wie Depression, Demenz oder Apathie bei den Betroffenen zu beobachten. Die Krankheit gilt bislang als nicht heilbar, kann aber durch Medikamente, Physiotherapie und tiefe Hirnstimulation verlangsamt werden.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine, insbesondere im jungen Erwachsenenalter häufige chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Durch eine Fehlsteuerung im Immunsystem kann es zu einer Schädigung in verschiedenen Arealen des Nervensystems kommen.

In der Regel sind verschiedene Untersuchungen zur Diagnosesicherung erforderlich. Die Erkrankung ist mittlerweile, wenn frühzeitig entdeckt, gut behandelbar.

Ca. 1% der Bevölkerung leidet an einer Epilepsie. Diese kann sowohl angeboren, als auch durch eine Erkrankung im Laufe des Lebens (z.B. Tumoren oder Schlaganfall) erworben sein. Es stehen uns heute eine Vielzahl moderner Medikamente zur Behandlung der Epilepsie zur Verfügung, mit deren Hilfe bei vielen Patienten eine Anfallsfreiheit erreicht werden kann. Bei wenigen Patienten stellt auch die Epilepsiechirurgie eine sinnvolle Behandlungsoption dar.

Nicht jeder stattgehabte epileptische Anfall bedeutet an einer Epilepsie erkrankt zu sein, da auch eine Reizung des Gehirnes durch endogene und exogene Faktoren (z.B. Unterzuckerung, Alkohol, Drogen, extremer Schlafmangel) einen epileptischen Anfall provozieren kann.

Polyneuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems, welche insbesondere an den Beinen auftreten. Kribbeln und Brennen in den Füßen oder eine zunehmende Unsicherheit beim Laufen sind typische Symptome.

Im fortgeschrittenen Stadium können auch Lähmungserscheinungen bis zur Gehunfähigkeit an den Beinen auftreten. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, welche verschieden sein kann.

Häufigste Ursachen sind die Zuckerkrankheit (Diabetes), übermäßiger Alkoholgenuss über mehrere Jahre, Vitamin B – Mangel oder auch rheumatische Erkrankungen. Wichtig für die diagnostische Zuordnung ist die Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten.

Das Krankheitsbild Demenz umschreibt den nicht mehr umkehrbaren Verlust von geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Dabei können verschiedene Anzeichen auftreten. Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, aber auch das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik betroffen. Nur bei einigen Formen der Demenz verändert sich auch die Persönlichkeitsstruktur.

Eine Demenz kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen. Heute sind viele, aber noch nicht alle Ursachen von Demenz geklärt. Für eine Therapie ist eine ärztliche oder fachärztliche Untersuchung z. B. durch einen Neurologen sehr wichtig.

Ein Gehirntumor oder auch Hirntumor genannt, bezeichnet jegliche Art von Geschwulst oder Schwellung im Bereich des Gehirns. Er entsteht durch ­einen ungebremsten Wachstum und eine Vermehrung der Zellen.

Ärzte unterteilen Gehirntumore in zwei Kategorien. Zur ersten Kategorie gehört der primäre Hirntumor. Dieser bildet sich aus unterschiedlichen Zellarten im Gehirn und dem Umfeld. Der Entstehungsort bzw. der Krankheitsherd liegt demnach am oder im Gehirn.

Zur zweiten Kategorie gehört der sekundäre Hirntumor. Jener Typ sind Metastasen (Tochtergeschwülste) einer bereits vorhandenen Krebserkrankung anderer Organe. Er wandert ins Gehirn ein.

Rückenschmerzen können die gesamte Wirbelsäule betreffen. Dabei werden die Schmerzen nach den Bereichen klassifiziert in dem sie auftreten. Die drei Hauptbereiche der Wirbelsäule werden wie folgt aufgeteilt.

  • Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule werden als Kreuzschmerzen oder LWS-Syndrom bezeichnet.
  • Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule nennt man BWS-Syndrom.
  • Schmerzen der Halswirbelsäule bezeichnet man als HWS-Syndrom.

Strahlen die Schmerzen in die Arme oder Beine aus, spricht man von einer Ischialgie. Die Rückenschmerzen können dabei sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Von einer Schlafstörung spricht man dann, wenn jemand mindestens dreimal wöchentlich über einen Monat lang mit dem Ein- oder Durchschlafen Probleme hat. Das Ursachenspektrum ist groß, sodass eine umfassende Diagnostik bei einem Neurologen notwendig ist.

Hier ein paar Faktoren, bei denen Sie sich wegen Schlafstörung behandeln lassen sollten:

  • An mindestens vier Tagen in der Woche benötigt man länger als 30 Minuten zum Einschlafen beziehungsweise Wiedereinschlafen.
  • Die Beschwerden dauern länger als einen Monat an.
  • Die Tagesbefindlichkeit ist stark beeinträchtigt: Man fühlt sich müde, gereizt, überfordert, antriebslos und in seinem Konzentrations- und Leistungsvermögen deutlich eingeschränkt.
  • Die Angst vor dem Nicht-Einschlafen-Können nimmt einen immer größeren Raum ein und steigert sich zu einer regelrechten Bett-und Nachtangst.

Dr. Meike Maehle – Ihre vertrauensvolle Ärztin und Neurologin

Als Fachärztin für Neurologie sind mir nicht nur die medizinischen Komponenten der unterschiedlichen Erkrankung, sondern deren Bedenken vertraut. Mir ist es wichtig, Ihnen in Ihrer Erkrankungssituation zur Seite zu stehen.

Ich nehme mir als Neurologe viel Zeit für Ihre Anliegen, erläutere Ihnen in einem vertrauensvollen Gespräch, welche Optionen für die Behandlung zur Verfügung stehen und welche Therapie jeweils für Sie in Frage kommt.

Ich involviere dabei nicht nur Sie, den Patienten, sondern auch Ihre Betroffenen, um gemeinsam den richtigen Weg einschlagen zu können.

Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf, um einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Gesundheitsexpertin für Neurohealth, Neurologie und psychische Beschwerden. Für Privatpatienten und Selbstzahler.

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