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Ludwig-Anzengruber-Straße 1, Grünwald

4,9 121 Rezensionen

    Avatar Katharina Boenisch ★★★★★ vor 3 Monaten

    "Wohlfühlpraxis" mit ausschließlich freundlichen, kompetenten Mitarbeiterinnen! Frau Dr. Maehle ist vertrauenerweckend und einfühlsam. Sie nimmt sich viel Zeit für Gespräch, Diagnostik und Beratung. Dank ihrer Therapie hat sich … Mehr meine Lebensqualität um 100% erhöht. Vielen herzlichen Dank!

    Avatar Bernd Kraus ★★★★★ vor 4 Monaten

    Sehr kompetente Beratung in angenehmer Atmosphäre.

    Avatar Aliya K. ★★★★★ vor 4 Monaten

    the doctor is very empathic, listening to your concerns and answering all your questions. The doctor and the staff is very calm and very supportive.
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    … Mehr
    Der Arzt ist sehr einfühlsam, hört sich Ihre Anliegen an und beantwortet alle Ihre Fragen. Die Atmosphäre im Sprechzimmer und an der Rezeption ist sehr ruhig und unterstützend.

    Avatar Eric Hellwig ★★★★★ vor 6 Monaten

    Kompetent, freundlich und Patientenorientiert.

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So helfen wir effektiv bei Depressionen

Dr. Maehle Neurologie München
Dr. Maehle führt einen Alzheimer Test durch

Depression Therapie
in München

In unserer neurologischen Privatpraxis in München begleiten wir Depression mit Erfahrung und einem klaren Verständnis dafür, wie sie innere Abläufe verändert.
Depression verändert, wie Gedanken entstehen, wie Entscheidungen getroffen werden und wie Belastungen wirken. Genau deshalb reicht es nicht, Niedergeschlagenheit nur wahrzunehmen – sie muss richtig verstanden werden, so dass sichtbar wird, welche inneren Muster den Zustand festhalten und welche ihn veränderbar machen.


KERNPUNKT
Depression verschiebt die innere Orientierung,
und macht Stabilität schwerer erreichbar.
Wir geben Ihnen diese Orientierung zurück. Wir beobachten Depression nicht nur, wir greifen strukturiert ein.
Dazu gehört, neurologische Ursachen auszuschließen, Muster der Überforderung sichtbar zu machen und zu entscheiden, welche Maßnahmen – auch mit medikamentöser Unterstützung – sinnvoll sind. In einer Privatpraxis lassen sich solche Entscheidungen konsequent umsetzen – mit Zeit für präzise Einordnung, direkter ärztlicher Verantwortung und klaren therapeutischen Prioritäten.
Neurologie, die wirklich versteht, heißt: innere Steuerung zurückgewinnen.

Gehen Sie Ihren richtigen Schritt.

Einfach Termin online buchen.

Neuro Check

Präzise Diagnose für Ihren Heilungsweg

  • Individuelle Analyse: Wir betrachten Ihre Krankengeschichte und Lebenssituation ganzheitlich.
  • Neurologische Untersuchungen: Gezielte Tests helfen, Ursachen zu erkennen und auszuschließen.
  • Maßgeschneiderte Therapie: Basierend auf den Ergebnissen entwickeln wir Ihren individuellen Behandlungsplan.

Somatik Check

Einfühlsame Unterstützung für Körper und Seele

  • Gesprächstherapie: Rund 60% der Betroffenen erfahren eine deutliche Besserung.
  • Gemeinsame Zielsetzung: Wir lindern Symptome und behandeln tieferliegende Ursachen.
  • Ganzheitliche Betreuung: Unsere Unterstützung geht über Gespräche hinaus.

Medikation

Effektive Behandlung mit bewährten und ganzheitlichen Ansätzen

  • Medikamentöse Unterstützung: Gezielte Medikation für Linderung und Stabilität.
  • Alternative Heilmethoden: Ergänzende Verfahren wie Homöopathie und Akupunktur.
  • Individuelle Wege: Gemeinsam finden wir Ihre optimale Behandlung.

Bewegungs Therapie

Gesundheit stärken durch gezielte Bewegung

  • Individuelle Strategien: Maßgeschneiderte Programme mit sanfter Steigerung.
  • Langfristige Verbesserung: Mehr Stabilität und Wohlbefinden durch Bewegung.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Stärkt Körper und mentale Gesundheit.

Wir verstehen Depression richtig

Der Zugang zu sich selbst wird enger, und selbst vertraute Dinge verlieren an Bedeutung. Entscheidungen, die früher leicht fielen, fühlen sich schwer an, als würde jede Handlung durch eine unsichtbare Schicht aus Müdigkeit gehen. Man merkt, dass die innere Verbindung zum eigenen Antrieb brüchig wird.


KERNPUNKT
Depression verändert nicht nur Stimmung –
sie verändert die Steuerung des eigenen Lebens.

Wenn die Schwere den Alltag durchdringt, entsteht oft der Wunsch, wieder Halt zu finden. Sie möchten verstehen, was gerade mit Ihnen geschieht, wie sich Gedanken wieder ordnen lassen, wie Belastung dosiert werden kann und wie der Tag so strukturiert wird, dass er nicht ständig überfordert.

Unterstützung von außen wird dann bedeutsam, wenn sie genau diese Orientierung schafft: wenn nachvollziehbar wird, was in Ihrem System geschieht, welche Schritte Stabilität zurückbringen können und wie der Zugang zu innerer Steuerung wieder möglich wird.

Lassen Sie uns gemeinsam klären, wie es weitergeht.

Depression Expertin in München

Mit meiner langjährigen Expertise gestalte ich eine auf jeden Einzelnen abgestimmte Behandlung und begleite Sie durch sämtliche Phasen der Erkrankung. Dabei setzen wir sowohl für die Diagnose als auch für die Therapie auf moderne Techniken und innovative Lösungen. Wo es angebracht ist, integrieren wir auch alternative Verfahren, um eine umfassende und individuelle Betreuung sicherzustellen. Ihr Wohl und Ihre Gesundheit stehen im Zentrum meiner professionellen Begleitung.

Dr. Meike Maehle
| Neurologie München

Depression Symptome richtig verstehen

Wenn innere Stabilität leise nachlässt

Wenn alles schwer wird – und niemand es sieht

Wie haben ein klares Verständnis, wenn es um Depression geht: Die Symptome zeigen sich selten in einem einzelnen Gefühl, sondern als anhaltendes Muster aus emotionaler Erschöpfung, verändertem Denken und körperlicher Schwere, das den Alltag zunehmend beeinträchtigt.

Genau darin liegt ihre Tücke: Die Erkrankung beginnt oft dort, wo Menschen noch funktionieren – und deshalb lange nicht als Depression erkannt wird.

Es beginnt selten mit Traurigkeit und fast nie mit einem klar benennbaren Moment. Was sich zuerst verändert, ist etwas viel Unspektakuläreres: die Selbstverständlichkeit, mit der ein Tag beginnt. Der Morgen fühlt sich an, als habe er keinen inneren Startpunkt mehr, die Stunden reihen sich aneinander, ohne getragen zu wirken, und der eigene Körper scheint zwar anwesend, aber nicht mehr richtig beteiligt.

KERNPUNKT
Nicht der Schmerz fällt zuerst auf.

Sondern das leise Verschwinden von Selbstverständlichkeit.

Viele Menschen, bei denen später eine Depression diagnostiziert wird, beschreiben diesen Zustand nicht als Krise, sondern als schleichende Verschiebung. Sie erledigen ihre Aufgaben, sie sind erreichbar, sie wirken stabil – während sich innen etwas absenkt: Energie, Resonanz, innere Beweglichkeit. Nichts bricht weg, nichts eskaliert. Es wird einfach schwerer.

Typische Symptome einer Depression zeigen sich oft zuerst dort, wo Funktionieren noch möglich ist, Erholung aber nicht mehr trägt. Der Alltag verliert an Farbe, ohne dass sich ein einzelner Auslöser benennen ließe. Entscheidungen, einst intuitiv, verlangen plötzlich unverhältnismäßig viel Kraft. Motivation wird zu etwas, das erklärt werden muss, statt zu etwas, das entsteht.

Wenn Körper und Denken mitziehen

Wie sich Depression über mehrere Ebenen bemerkbar macht

Auffällig ist dabei, dass Depressionssymptome häufig zunächst körperlich spürbar werden. Nicht in klaren Schmerzsignalen, sondern in einer allgemeinen Schwere, die sich nicht abschütteln lässt. Schlaf bringt keine Erholung mehr, Pausen keine Entlastung. Müdigkeit wird zum Grundzustand.

Parallel dazu verändert sich das Denken, nicht sprunghaft, sondern systematisch. Gedanken werden enger, kreisen schneller, bleiben häufiger an denselben Punkten hängen. Selbstzweifel gewinnen an Gewicht, während Zuversicht leiser wird. Fehler erscheinen größer, Erfolge kleiner, und die eigene Zukunft schrumpft auf einen oft düsteren Horizont.

KERNPUNKT
Der Körper wird schwer. Die Gedanken enger.
Und das innere Gleichgewicht verliert an Spielraum.

Zu den häufigen Symptomen einer Depression zählt auch der Verlust von Interesse – gerade weil er so schwer erklärbar ist. Hobbys verlieren ihren Reiz, Begegnungen kosten Kraft, selbst vertraute Nähe fühlt sich anstrengend an. Der Rückzug beginnt leise: weniger Antworten, weniger Initiative, weniger Präsenz. Nicht aus Ablehnung, sondern aus Erschöpfung. Für das Umfeld wirkt das irritierend, manchmal verletzend. Für Betroffene selbst ist es meist beschämend.

Wenn sich das Muster verfestigt

Warum Dauer und Kombination entscheidend sind

Je länger diese Depressionssymptome anhalten, desto stärker verfestigt sich ein Gefühl des eigenen Versagens. Warum gelingt anderen, was mir immer schwerer fällt? Warum bin ich erschöpft, obwohl ich scheinbar nichts Außergewöhnliches leiste? Die innere Kritik wird schärfer, die Selbstabwertung lauter, während gleichzeitig die Kraft fehlt, etwas daran zu ändern.

Genau hier stabilisiert sich die Depression – nicht durch ein einzelnes Symptom, sondern durch ihr Zusammenspiel.

In schwereren Verläufen treten Gedanken hinzu, über die kaum gesprochen wird. Nicht immer konkret, oft eher indirekt: der Wunsch nach Ruhe, nach Stillstand, nach einem Ende der dauernden Anstrengung. Gedanken daran, nicht mehr da sein zu müssen. Auch sie gehören zu den Symptomen einer Depression und sind ein ernstzunehmendes Warnsignal, selbst wenn sie Angst machen.

KERNPUNKT
Nicht ein einzelnes Symptom hält die Depression aufrecht.
Sondern das Zusammenspiel aus Erschöpfung, Selbstabwertung und fehlender Erholung.

Depressionssymptome wirken so alltäglich, dass sie sich leicht mit Stress, Überforderung oder einer schwierigen Lebensphase erklären lassen. Doch eine Depression braucht keinen äußeren Anlass. Sie kann entstehen trotz Erfolg, trotz Beziehungen, trotz scheinbar stabiler Lebensumstände.

Wann Hilfe sinnvoll wird

Der Moment, in dem Beobachtung zur Entscheidung wird

Hilfe anzunehmen ist kein Bruch.
Es ist ein Anfang.

Depression ist eine Krankheit, die man in großen Teilen behandeln und managen kann – Schritt für Schritt, in einem Tempo, das wieder Tragfähigkeit zurück bringt.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin.

  1. Gefühle von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit.
    Düstere Aussichten – nichts wird jemals besser werden und Sie können nichts tun, um Ihre Situation zu verbessern.
  2. Verlust des Interesses an den täglichen Aktivitäten.
    Sie interessieren sich nicht mehr für frühere Hobbys, Zeitvertreibe, soziale Aktivitäten oder Sex. Sie haben Ihre Fähigkeit verloren, Freude und Vergnügen zu empfinden.
  3. Appetit oder Gewichtsveränderungen.
    Signifikante Gewichtsabnahme oder -zunahme – eine Veränderung von mehr als 5 % des Körpergewichts in einem Monat.
  4. Schlafveränderungen.
    Entweder Schlaflosigkeit, insbesondere Aufwachen in den frühen Morgenstunden, oder Überschlafen.
  5. Wut oder Reizbarkeit.
    Sie fühlen sich unruhig, ruhelos oder sogar gewalttätig. Ihre Toleranzschwelle ist niedrig, Ihr Temperament kurz und alles und jeder geht Ihnen auf die Nerven.
  6. Verlust von Energie.
    Sie fühlen sich müde, träge und körperlich ausgelaugt. Ihr ganzer Körper kann sich schwer anfühlen, und selbst kleine Aufgaben sind anstrengend oder brauchen länger, um erledigt zu werden.
  7. Selbstabscheu.
    Starke Gefühle der Wertlosigkeit oder Schuldgefühle. Sie üben harsche Kritik an sich selbst wegen vermeintlicher Fehler und Versäumnisse.
  8. Rücksichtsloses Verhalten.
    Sie lassen sich auf Fluchtverhalten wie Drogenmissbrauch, zwanghaftes Spielen, rücksichtsloses Fahren, gefährliche Sportarten ein.
  9. Konzentrationsprobleme.
    Sie haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Entscheidungen zu treffen oder sich an Dinge zu erinnern
  10. Unerklärliche Schmerzen und Beschwerden.
    Zunehmende körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelkater und Magenschmerzen.

Einige Formen der Depression unterscheiden sich geringfügig von anderen:

  • Eine anhaltende depressive Störung (auch Dysthymie genannt) ist eine depressive Stimmung, die mindestens zwei Jahre lang anhält. Eine Person, bei der eine anhaltende depressive Störung diagnostiziert wird, kann Episoden einer schweren Depression sowie Phasen mit weniger schweren Symptomen haben.
  • Die postpartale Depression ist wesentlich schwerwiegender als der „Baby-Blues“ (relativ milde depressive und ängstliche Symptome, die in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Entbindung verschwinden), den viele Frauen nach der Geburt erleben.Frauen, die an einer postpartalen Depression leiden, erleben während der Schwangerschaft oder nach der Entbindung eine ausgewachsene schwere Depression (postpartale Depression). Die Gefühle extremer Traurigkeit, Angst und Erschöpfung, die mit einer postpartalen Depression einhergehen, können es diesen frischgebackenen Müttern erschweren, die täglichen Pflegeaktivitäten für sich selbst und/oder für ihr Baby zu bewältigen.
  • Eine psychotische Depression liegt vor, wenn eine Person an einer schweren Depression und einer Form von Psychose leidet, z.B. wenn sie beunruhigende falsche Überzeugungen hat (Wahnvorstellungen) oder beunruhigende Dinge hört oder sieht, die andere nicht hören oder sehen können (Halluzinationen).Die psychotischen Symptome haben in der Regel ein depressives „Thema“, z.B. Wahnvorstellungen von Schuld, Armut oder Krankheit.
  • Die saisonal abhängige affektive Störung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Depression in den Wintermonaten einsetzt, wenn es weniger natürliches Sonnenlicht gibt. Diese Depression bessert sich im Allgemeinen im Frühjahr und Sommer.Die Winterdepression, die in der Regel mit sozialem Rückzug, vermehrtem Schlaf und Gewichtszunahme einhergeht, kehrt bei der saisonalen affektiven Störung vorhersehbar jedes Jahr wieder.
  • Die bipolare Störung unterscheidet sich von der Depression, wird aber in dieser Liste aufgeführt, weil Menschen mit bipolarer Störung Episoden extremer Niedergeschlagenheit erleben, die die Kriterien für eine schwere Depression erfüllen (bipolare Depression“ genannt).Eine Person mit einer bipolaren Störung erlebt aber auch extrem hohe – euphorische oder reizbare – Stimmungen, die als „Manie“ oder in einer weniger schweren Form als „Hypomanie“ bezeichnet werden.

Neuropraxis Grünwald Behandlungs-Schwerpunkte

Durch die Verbindung von Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik bieten wir Ihnen eine ganzheitliche Lösung, die gezielt auf Ihre individuellen Beschwerden eingeht.

Profitieren Sie von unseren umfassenden Behandlungen und diagnostischen Leistungen. Wir helfen Ihnen, Ihre Gesundheit nachhaltig zu verbessern.

Depression Ursachen richtig verstehen

Biologische Ursachen

Neurotransmitter, Stressachse, Hormone – ein System, das sich verdichtet
Wir erleben das in all unseren Therapie Sessions. Depression beginnt selten mit einem klaren Moment, an dem etwas „umkippt“. Sie entsteht vielmehr wie ein langsamer Schatten, der sich über das Leben legt, lange bevor er als solcher erkennbar wird. Nicht abrupt, sondern schleichend. Nicht laut, sondern in einer Art biologischer und psychischer Hintergrundaktivität.
Im Zentrum dieser Entwicklung stehen biologische Mechanismen, die weit komplexer sind als die populäre Vorstellung eines „Serotoninmangels“. Die moderne Forschung beschreibt Depression als Störung der neurobiologischen Balance: Serotonin, Noradrenalin und Dopamin – jene Botenstoffe, die Motivation, Antrieb, Schlaf, Appetit und emotionale Stabilität steuern – geraten aus ihrem fein abgestimmten Gleichgewicht.
KERNPUNKT
Depression ist kein Mangel.
Sondern eine veränderte Signalübertragung,
die Antrieb, Balance und Stabilität verschiebt.
Nicht weil ein einzelner Stoff fehlt, sondern weil die Signalübertragung im Gehirn verändert ist: Rezeptoren reagieren anders, Transportmechanismen arbeiten ineffizizienter, neuronale Netzwerke verlieren an Flexibilität. Biologische Ursachen einer Depression sind deshalb keine Randnotiz, sondern ein zentraler Teil des Krankheitsbildes – von Neurotransmitter-Ungleichgewichten bis zu hormonellen Veränderungen, die das gesamte System beeinflussen.
Genetische Faktoren verstärken diese Vulnerabilität. Menschen mit einer familiären Häufung depressiver Erkrankungen haben ein höheres Risiko, selbst zu erkranken – nicht weil Gene determinieren, sondern weil sie die Empfindlichkeit des Stresssystems, die Reizverarbeitung und die emotionale Regulation prägen.

Psychische und soziale Ursachen

Stress, Konflikte, Verlust, Erschöpfung – Muster, die sich über Jahre formen
Psychische Ursachen wirken wie innere Muster, die sich über Jahre formen: chronischer Stress, Überforderung, Perfektionismus, unverarbeitete Konflikte, traumatische Erfahrungen, Verlustereignisse oder eine lange Phase emotionaler Belastung.
Viele Menschen, die später eine Depression entwickeln, beschreiben, dass sie lange „zu gut“ funktioniert haben – dass sie Verantwortung trugen, Erwartungen erfüllten, Systeme stabilisierten, während die eigene Regeneration immer weniger griff.
Burnout und Depression liegen hier eng beieinander. Burnout entsteht häufig aus Überlastung, Depression kann sich daraus entwickeln, wenn die emotionale und biologische Erschöpfung tiefer wird und das Erleben selbst verengt. Die Frage „Burnout oder Depression?“ ist deshalb nicht trivial, sondern entscheidend für die Orientierung und die Therapie.
KERNPUNKT
Burnout folgt oft dem Außen.
Depression kann sich lösen – und als innere Erschöpfung weiterlaufen.
Soziale Faktoren verstärken diese Dynamik. Arbeitsbelastung, Beziehungskonflikte, Einsamkeit, soziale Isolation, finanzielle Sorgen, Pflege von Angehörigen oder Lebenskrisen können das Risiko erheblich erhöhen.

Körperliche Auslöser und Verstärker

Chronische Krankheit, Schmerzen, Long Covid – und das Treffen mehrerer Belastungslinien
Chronische Schmerzen, neurologische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunprozesse oder post-virale Syndrome wie Long Covid können depressive Zustände begünstigen oder verstärken. Auch Infektionen, Entzündungsprozesse oder bestimmte Medikamente können depressive Episoden auslösen.
Depression bei chronischer Krankheit ist kein Nebeneffekt, sondern eine direkte Folge biologischer Belastung, die das emotionale System mitzieht.
KERNPUNKT
Wenn der Körper dauerhaft unter Druck steht, zieht das Erleben mit.
Nicht als „Reaktion“ – sondern als Teil derselben Belastung.
Und schließlich gibt es psychosoziale Risikofaktoren, die wie Verstärker wirken: frühere depressive Episoden, Angststörungen, hoher Leistungsdruck, fehlende emotionale Unterstützung oder ein Mangel an Sinn- und Zielorientierung. Depression entsteht häufig dort, wo mehrere Belastungslinien gleichzeitig aufeinandertreffen.

Aktuelle Forschung: Wie Depression heute verstanden wird

Weg von Einzelursachen – hin zu Netzwerken, Zeit und Kombinationen
Die Depressionsforschung richtet ihren Blick zunehmend auf Prozesse, die sich über längere Zeit aufbauen: die Flexibilität neuronaler Netzwerke, die Regulation der Stressachse, die Rolle von Schlaf und Entzündung sowie die Frage, warum manche Systeme Belastung kompensieren – und andere in einen Zustand chronischer Dysregulation kippen.
Im Mittelpunkt steht weniger „die eine Ursache“, sondern die Kombination von biologischer Verwundbarkeit, Stressdynamik und Kontext.
KERNPUNKT
Nicht ein Auslöser macht die Depression verständlich.
Sondern das Muster, wie sich ein System über Zeit verdichtet.
Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind unter anderem:
  • Veränderungen in neuronalen Netzwerken und ihrer Plastizität über Zeit
  • Stressachsen-Regulation (Cortisol, Schlaf-Wach-Rhythmus) und ihre Kipppunkte
  • Wechselwirkungen zwischen Entzündung, Immunsystem und emotionaler Stabilität
  • Risikoprofile und Subtypen statt eines einheitlichen Depressionsmodells
  • Präzisierung von Therapiepfaden: welche Kombination wann am besten hilft
Diese Perspektive verändert vor allem die Einordnung: weg von der Frage nach der einen Erklärung, hin zu einem Verständnis von Depression als Prozess, der sich früh erkennen und gezielt beeinflussen lässt – wenn man Muster, Dauer und Verstärker ernst nimmt.

Wann neurologische Abklärung sinnvoll wird

Der Moment, in dem Verstehen zu Entlastung wird

Hilfe anzunehmen ist kein Bruch.
Es ist der Beginn von Handlungsspielraum.

Depression ist eine Erkrankung. Und gerade deshalb gibt es Lösungen, die tragen – nicht als Appell, sondern als Struktur. Eine ärztliche Einordnung kann biologische Verstärker sichtbar machen, Belastungslinien sortieren und gemeinsam klären, welche Schritte jetzt passen.

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Moderne neurologische Privatpraxis in München

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Neuro Magazin Depression Infos

Noch mehr Informationen können Sie in unserem Neuro Magazin nachlesen. Dafür einfach weiter scrollen oder direkt zum Neuro Magazin wechseln. Dort beschäftigen wir uns u.a. auch mit folgenden Themen:

  • Der Unterschied zwischen Depression und CFS
  • Die 5 Phasen.

Gerne verweise ich auch auf folgende externe Informations-Quellen:

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