Depression München:
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Übersicht

Was ist eine Depression

Sich von Zeit zu Zeit niedergeschlagen zu fühlen, ist ein normaler Teil des Lebens. Wenn jedoch Gefühle wie Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung die Oberhand gewinnen und einfach nicht verschwinden wollen, kann eine Depression vorliegen.

Eine Depression ist mehr als nur eine traurige Reaktion auf Schwierigkeiten und Rückschläge im Leben. Sie verändert das Denken, Fühlen und Funktionieren im Alltag. Sie kann die Fähigkeit, zu arbeiten, zu lernen, zu essen, zu schlafen und das Leben zu genießen, beeinträchtigen. Allein der Versuch, den Tag zu überstehen, kann überwältigend sein.

Während manche Menschen Depressionen als „Leben in einem schwarzen Loch“ oder als Gefühl des drohenden Untergangs beschreiben, fühlen sich andere leblos, leer und apathisch. Wie auch immer man das Problem erlebt, unbehandelt kann eine Depression langfristig zu einem ernsten Gesundheitszustand werden.

Wir sind uns sicher, egal wie hoffnungslos Sie sich fühlen, Sie können wieder gesund werden. Wenn Sie die Ursachen verstehen und die verschiedenen Symptome und Arten von Depressionen erkennen, können Sie die ersten Schritte unternehmen, um sich besser zu fühlen und das Problem zu überwinden.

Dr. Maehle führt einen Alzheimer Test durch

Unsere Depression Behandlung

Unser Therapie-Ansatz konzentriert sich effektiv darauf, entlang der Entwicklungs-Stufen der Erkrankung das Maximum an kognitivem und körperlichem Wohlbefinden für den Patienten zu erzielen.

Immer unter Einbezug des sozialen Umfeldes, der Familie oder näheren Verwandten.

NEURO Check

Diagnosen-Erstellung auf Basis Ihrer Krankengeschichte und Ihrer Lebenssituation. Auch neurologische Untersuchungen stehen am Anfang. Die Gesamt-Analyse hilft dabei, mögliche Faktoren auszuschließen und den Fortgang der Therapie zu steuern.

SOMATISCHE BETREUUNG

Bei etwa 60% der Erkrankten ist der Einsatz einer Gesprächstherapie wertvoll. Damit können Teile Ihrer Beschwerden kontrolliert werden, so dass man gemeinsam die anderen Themenfelder angehen kann.

DEPRESSION MEDIKATION

Effektive Medikationen und alternative Behandlungsansätze wie u.a. Homöopathie, Akupunktur und physikalische Therapien. Hier steht die Reduktion momentaner Beschwerden im Vordergrund.

BEWEGUNGS-THERAPIE

Zielgerichtete Bewegungs-Strategien werden entwickelt: Am Anfang geht es eher um die Minimierung körperlicher Anstrengung; später erarbeiten wir ein steigerungsorientiertes Übungsprogramm.

Depression Expertin | München

Dr. Meike Maehle | Ihre Spezialistin und Expertin für eine ganzheitliche Behandlung.

Auf Basis meiner langjährigen Expertise definiere ich die jeweils geeignete Behandlung und begleite den Patienten entlang der Phasen der Erkrankung. Wir nutzen dabei sowohl für die Diagnostik wie auch Therapie moderne Techniken und Lösungen. Dort wo relevant auch mit Hilfe alternativer Verfahren.

Anzeichen einer Depression

Nicht jeder, der depressiv ist, leidet an allen Symptomen. Manche Menschen haben nur wenige Symptome, manche viele. Der Schweregrad der Symptome variiert von Person zu Person und im Laufe der Zeit.

Depressionen gehen häufig mit einer anhaltend traurigen, ängstlichen oder leeren Stimmung, mit Gefühlen der Hoffnungslosigkeit oder des Pessimismus sowie mit Schuldgefühlen, Wertlosigkeit oder Hilflosigkeit einher.

Sie kann auch mit dem Verlust des Interesses oder der Freude an Hobbys und Aktivitäten einhergehen, die man früher gerne ausgeübt hat, einschließlich Sex.

Abnehmende Energie, Müdigkeit oder das Gefühl, „verlangsamt“ zu sein, sind ebenfalls häufig, ebenso wie Unruhe, Reizbarkeit und Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sich zu erinnern oder Entscheidungen zu treffen. Viele Menschen mit Depressionen haben zudem Gedanken an Tod oder Selbstmord.

Menschen mit Depressionen können unter Schlafstörungen (Schlaflosigkeit, frühmorgendliches Erwachen oder Verschlafen) und gestörtem Essverhalten (Appetitveränderungen, Gewichtsverlust oder -zunahme) leiden. Zu den anhaltenden körperlichen Symptomen können Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und chronische Schmerzen gehören.

Zusammengefasst sind das die typischen Symptome:

  1. Gefühle von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit.
    Düstere Aussichten – nichts wird jemals besser werden und Sie können nichts tun, um Ihre Situation zu verbessern.
  2. Verlust des Interesses an den täglichen Aktivitäten.
    Sie interessieren sich nicht mehr für frühere Hobbys, Zeitvertreibe, soziale Aktivitäten oder Sex. Sie haben Ihre Fähigkeit verloren, Freude und Vergnügen zu empfinden.
  3. Appetit oder Gewichtsveränderungen.
    Signifikante Gewichtsabnahme oder -zunahme – eine Veränderung von mehr als 5 % des Körpergewichts in einem Monat.
  4. Schlafveränderungen.
    Entweder Schlaflosigkeit, insbesondere Aufwachen in den frühen Morgenstunden, oder Überschlafen.
  5. Wut oder Reizbarkeit.
    Sie fühlen sich unruhig, ruhelos oder sogar gewalttätig. Ihre Toleranzschwelle ist niedrig, Ihr Temperament kurz und alles und jeder geht Ihnen auf die Nerven.
  6. Verlust von Energie.
    Sie fühlen sich müde, träge und körperlich ausgelaugt. Ihr ganzer Körper kann sich schwer anfühlen, und selbst kleine Aufgaben sind anstrengend oder brauchen länger, um erledigt zu werden.
  7. Selbstabscheu.
    Starke Gefühle der Wertlosigkeit oder Schuldgefühle. Sie üben harsche Kritik an sich selbst wegen vermeintlicher Fehler und Versäumnisse.
  8. Rücksichtsloses Verhalten.
    Sie lassen sich auf Fluchtverhalten wie Drogenmissbrauch, zwanghaftes Spielen, rücksichtsloses Fahren, gefährliche Sportarten ein.
  9. Konzentrationsprobleme.
    Sie haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Entscheidungen zu treffen oder sich an Dinge zu erinnern
  10. Unerklärliche Schmerzen und Beschwerden.
    Zunehmende körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelkater und Magenschmerzen.

Einige Formen der Depression unterscheiden sich geringfügig von anderen:

  • Eine anhaltende depressive Störung (auch Dysthymie genannt) ist eine depressive Stimmung, die mindestens zwei Jahre lang anhält. Eine Person, bei der eine anhaltende depressive Störung diagnostiziert wird, kann Episoden einer schweren Depression sowie Phasen mit weniger schweren Symptomen haben.
  • Die postpartale Depression ist wesentlich schwerwiegender als der „Baby-Blues“ (relativ milde depressive und ängstliche Symptome, die in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Entbindung verschwinden), den viele Frauen nach der Geburt erleben.Frauen, die an einer postpartalen Depression leiden, erleben während der Schwangerschaft oder nach der Entbindung eine ausgewachsene schwere Depression (postpartale Depression). Die Gefühle extremer Traurigkeit, Angst und Erschöpfung, die mit einer postpartalen Depression einhergehen, können es diesen frischgebackenen Müttern erschweren, die täglichen Pflegeaktivitäten für sich selbst und/oder für ihr Baby zu bewältigen.
  • Eine psychotische Depression liegt vor, wenn eine Person an einer schweren Depression und einer Form von Psychose leidet, z.B. wenn sie beunruhigende falsche Überzeugungen hat (Wahnvorstellungen) oder beunruhigende Dinge hört oder sieht, die andere nicht hören oder sehen können (Halluzinationen).Die psychotischen Symptome haben in der Regel ein depressives „Thema“, z.B. Wahnvorstellungen von Schuld, Armut oder Krankheit.
  • Die saisonal abhängige affektive Störung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Depression in den Wintermonaten einsetzt, wenn es weniger natürliches Sonnenlicht gibt. Diese Depression bessert sich im Allgemeinen im Frühjahr und Sommer.Die Winterdepression, die in der Regel mit sozialem Rückzug, vermehrtem Schlaf und Gewichtszunahme einhergeht, kehrt bei der saisonalen affektiven Störung vorhersehbar jedes Jahr wieder.
  • Die bipolare Störung unterscheidet sich von der Depression, wird aber in dieser Liste aufgeführt, weil Menschen mit bipolarer Störung Episoden extremer Niedergeschlagenheit erleben, die die Kriterien für eine schwere Depression erfüllen (bipolare Depression“ genannt).Eine Person mit einer bipolaren Störung erlebt aber auch extrem hohe – euphorische oder reizbare – Stimmungen, die als „Manie“ oder in einer weniger schweren Form als „Hypomanie“ bezeichnet werden.

Neuropraxis Grünwald Behandlungs-Schwerpunkte

Durch die Verbindung von Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik zu einer ganzheitlichen Lösung können wir Ihnen effektiv bei unterschiedlichen Beschwerden zur Seite stehen. Lesen Sie mehr über unsere Behandlungen und therapeutischen, diagnostischen Leistungen. Wir können helfen.

Depression Ursachen

Wir wissen zwar nicht genau, was eine Depression konkret auslöst, aber es gibt eine Reihe von Faktoren, die mit ihrer Entstehung in Verbindung gebracht werden. So sind Depressionen in der Regel das Ergebnis einer Kombination aus aktuellen Ereignissen und anderen längerfristigen oder persönlichen Faktoren. Oft sind sie nicht auf ein unmittelbares Problem oder Ereignis zurückzuführen

Klarer sind dagegen die Auslöser, die Ursachen. Wobei diese je nach Patient in unterschiedlicher Kombination auftreten.

  • Lebensereignisse – also drastischen Veränderungen in der Lebensstruktur und Gestaltung von Personen
  • Persönliche Faktoren – hier spielen of familiäre Aspekte eine Rolle
  • Persönlichkeit – es gibt persönliche Prädispositionen
  • Schwere Krankheit – der daraus entstehende Stress und Ängste können Auslöser sein
  • Drogen- und Alkoholkonsum – sind oft Auslöser, können aber auch die Erkrankung erst hervorrufen
  • Veränderungen im Gehirn – hier handelt es sich um biochemische Veränderungen

Lebensereignisse
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass anhaltende Schwierigkeiten – Langzeitarbeitslosigkeit, Leben in einer missbräuchlichen oder gefühllosen Beziehung, langfristige Isolation oder Einsamkeit, anhaltender Arbeitsstress – eher zu Depressionen führen als aktuelle Lebensbelastungen. Jüngste Ereignisse (wie z. B. der Verlust des Arbeitsplatzes) oder eine Kombination von Ereignissen können auch diese Erkrankung auslösen, wenn Sie aufgrund früherer schlechter Erfahrungen oder persönlicher Faktoren bereits gefährdet sind.

Persönliche Faktoren
Familiengeschichte – Depressionen können in der Familie vorkommen, und bei manchen Menschen besteht ein erhöhtes genetisches Risiko. Wenn ein Elternteil oder ein naher Verwandter an ihr erkrankt ist, bedeutet dies jedoch nicht, dass Sie automatisch die gleichen Erfahrungen machen werden. Die Lebensumstände und andere persönliche Faktoren haben wahrscheinlich immer noch einen großen Einfluss.

Persönlichkeit
Manche Menschen haben ein erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken, vor allem wenn sie dazu neigen, sich viele Sorgen zu machen, ein geringes Selbstwertgefühl haben, Perfektionisten sind, empfindlich auf persönliche Kritik reagieren oder selbstkritisch und negativ sind.

Schwere Krankheit
Der Stress und die Sorgen, die mit der Bewältigung einer schweren Krankheit verbunden sind, können zu Depressionen führen, vor allem, wenn es sich um eine langfristige Behandlung und/oder chronische Schmerzen handelt.

Veränderungen im Gehirn
Obwohl auf diesem komplexen Gebiet schon viel geforscht wurde, wissen wir noch immer nicht viel. Depressionen sind nicht einfach das Ergebnis eines „chemischen Ungleichgewichts“, zum Beispiel weil man zu viel oder zu wenig von einem bestimmten chemischen Stoff im Gehirn hat. Die Sache ist kompliziert, und es gibt mehrere Ursachen speziell für die schwere Ausprägung.

Moderne neurologische Praxisräume in München

Zentral in Grünwald gelegen, im Süden von München, befindet sich unsere Praxis im Ärztehaus Grünwald. Sie erwartet ein modernes barrierefreies Ärztehaus mit kostenfreien Parkplätzen in einem ansprechenden Umfeld.

Neuro Magazin:
mehr Depression Infos

Noch mehr Informationen können Sie in unserem Neuro Magazin nachlesen. Dafür einfach weiter scrollen oder direkt zum Neuro Magazin wechseln. Dort beschäftigen wir uns u.a. auch mit folgenden Themen:

  • Der Unterschied zwischen Depression und CFS
  • Die 5 Phasen.

Gerne verweise ich auch auf folgende externe Informations-Quellen:

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