Fibromyalgie München:
Therapie | Symptome | Ursachen |

Übersicht

Was ist Fibromyalgie

Fibromyalgie, auch Weichteilrheuma genannt, ist eine Erkrankung, die durch Schmerzen des Bewegungsapparats gekennzeichnet ist. Begleitet von Müdigkeit, Schlaf-, Gedächtnis- und Stimmungsproblemen. Wir gehen davon aus, dass im Rahmen der Fibromyalgie schmerzhafte Empfindungen verstärkt werden, indem die Art und Weise beeinträchtigt wird, wie Gehirn und Rückenmark schmerzhafte und nicht schmerzhafte Signale verarbeitet.

Die Symptome treten häufig nach einem Ereignis wie einem körperlichen Trauma, einer Operation, einer Infektion oder einer erheblichen psychischen Belastung auf. In anderen Fällen häufen sich die Symptome im Laufe der Zeit, ohne dass es ein einzelnes auslösendes Ereignis gibt.

Frauen sind häufiger von Fibromyalgie-Schmerzen, betroffen als Männer. Viele Menschen mit Fibromyalgie leiden zudem auch unter Spannungs-Kopfschmerzen, Kiefergelenks-Beschwerden, Reizdarmsyndrom, Angstzuständen und Depressionen.

Zwar gibt es keine Heilung für Fibromyalgie, aber eine Reihe von Medikamenten kann helfen, die Symptome zu kontrollieren. Bewegung, Entspannung und Stressabbau können ebenfalls helfen.

Dr. Maehle führt einen Alzheimer Test durch

Unsere Fibromyalgie Behandlung

Der therapeutische Ansatz bei der Fibromyalgie-Therapie hat drei Stoßrichtungen.

Vordergründig muss die Fibromyalgie-Diagnose durch die richtige Diagnostik abgeklärt werden.

Dann geht es darum, die unmittelbaren Beschwerden und Schmerzen so zu kontrollieren, dass sich erneut ein Wohlbefinden einstellt. Hierbei geht es auch darum, Fibromyalgie Schübe zu stoppen oder wenigstens deren Ausprägungen zu minimieren.

Und letztendlich soll langfristig dieser zunehmen positivere Zustand durch vertiefende Therapien gehalten werden.

Darauf basiert mein Konzept:

NEURO CHECK

Unterschiedliche neurologische Untersuchungen (EMG, EEG, VEP), oft ergänzt durch Labor Diagnostik, dienen dazu die Fibromyalgie Diagnose abzuchecken. Nur so kann mit Sicherheit die Ursachen-Grundlage der Erkrankung erfasst werden.

Fibromyalgie Medikation

Dieser beinhaltet effektive Medikationen auch in Form von schmerzlindernden Angeboten und alternativen Behandlungen wie u.a. Osteopathie und Homöopathie, Akupunktur und physikalische Therapien.

Zusatz Therapien

Auch verhaltensbegleitende Maßnahmen werden integrativ herangezogen und spielen eine wichtige Rolle bei der Therapie. Gerade Bewegungs-Therapien können ergänzend Sinn machen.

Fibromyalgie Expertin | München

Dr. Meike Maehle | Ihre Spezialistin und Expertin für eine ganzheitliche Fibromyalgie Behandlung.

Auf Basis meiner langjährigen Expertise definiere ich die jeweils geeignete Behandlung und begleite den Patienten entlang der Phasen der Erkrankung. Wir nutzen dabei sowohl für die Diagnostik wie auch Therapie moderne Techniken und Lösungen. Dort wo relevant auch mit Hilfe alternativer Verfahren.

Fibromyalgie Symptome

Von Schmerzen bis Müdigkeit

Das Fibromyalgie-Syndrom verursacht primär chronische, dumpfe Muskelschmerzen in verschiedenen Teilen des Körpers. Der Schmerz fühlt sich oft wie eine Muskelzerrung oder ein starker Muskelkater an. Es kommen aber auch noch weitere Empfindungen dazu:

  • Weit verbreitete Schmerzen
    Die mit der Fibromyalgie verbundenen Schmerzen werden oft als ständige dumpfe Schmerzen beschrieben, die seit mindestens drei Monaten anhalten. Um als weit verbreitet zu gelten, müssen die Schmerzen auf beiden Seiten des Körpers sowie oberhalb und unterhalb der Taille auftreten.
  • Müdigkeit.
    Menschen mit Fibromyalgie wachen oft müde auf, obwohl sie angeben, lange zu schlafen. Der Schlaf wird meist durch Schmerzen gestört. Viele Fibromyalgie-Patienten leiden zudem auch unter weiteren Schlafeinschränkdungen wie dem Restless-Legs-Syndrom und Schlafapnoe.
  • Kognitive Schwierigkeiten.
    Ein Symptom, das gemeinhin als „Fibro-Nebel“ bezeichnet wird, beeinträchtigt die Fähigkeit, sich zu fokussieren, aufmerksam zu sein und sich auf geistige Aufgaben zu konzentrieren.

Häufige Fibromyalgiesymptome:

  • weit verbreitete Schmerzen
  • Gelenk- und Muskelsteifheit nach dem Schlafen
  • Kopfschmerzen
  • unregelmäßige Schlafmuster
  • Kribbeln und Taubheit in den Händen und Füßen
  • Restless Legs-Syndrom Symptome
  • Empfindlichkeit gegenüber Kälte oder Hitze
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, bekannt als „Fibro-Nebel“
  • Müdigkeit
  • Reizdarmsyndrom

Folgende Symptome können ebenfalls auftreten:

  • Probleme mit der Sehkraft
  • Übelkeit
  • Becken- und Harnwegsprobleme
  • schnelle Gewichtszunahme
  • Schwindel
  • Erkältungs- oder grippeähnliche Symptome
  • Hautprobleme
  • Symptome in der Brust
  • Depressionen und Angstzustände
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Atemprobleme
Fibromyalgie ist weit verbreitet

Die Erkrankung kommt häufig unvorhersehbar und die Beschwerden können sich von einem Tag auf den anderen ändern. So kann beispielsweise die Intensität der Schmerzen variieren oder sie können an verschiedenen Körperstellen auftreten. Das macht es für Menschen mit diesen Beschwerden schwierig, Pläne zu machen – auch für alltägliche Aktivitäten wie Einkaufen oder Tagesausflüge.

Übrigens, Jeder kann an Fibromyalgie erkranken, auch Kinder. Frauen sind allerdings doppelt so häufig davon betroffen wie Männer. Zudem treffen die Symptome häufiger im mittleren Lebensalter auf. Bis zu 20 % der Patienten, die an anderen chronischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Lupus und Sarkoidose leiden, können auch Fibromyalgie haben.

Neuropraxis Grünwald Behandlungs-Schwerpunkte

Durch die Verbindung von Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik zu einer ganzheitlichen Lösung können wir Ihnen effektiv bei unterschiedlichen Beschwerden zur Seite stehen. Lesen Sie mehr über unsere Behandlungen und therapeutischen, diagnostischen Leistungen. Wir können helfen.

Fibromyalgie-Syndrom Ursachen

Die Ursache der Fibromyalgie ist nicht bekannt, aber Studien zeigen, dass Menschen mit dieser Erkrankung eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit haben, so dass sie Schmerzen empfinden, während andere dies nicht tun.

Viele Forscher glauben zudem, dass wiederholte Nervenstimulationen bei Fibromyalgie-Patienten zu Veränderungen im Gehirn und Rückenmark führen. Diese Veränderung beinhaltet einen abnormalen Anstieg bestimmter Chemikalien im Gehirn, die Schmerzen signalisieren.

In bildgebenden Untersuchungen des Gehirns und andere Forschungsarbeiten haben sich zudem Hinweise auf eine veränderte Signalübertragung in den Nervenbahnen ergeben. Diese Veränderungen können auch zu der Müdigkeit, den Schlafstörungen und den kognitiven Problemen beitragen, unter denen viele Menschen mit dieser Erkrankung leiden.

Fibromyalgie tritt in der Regel familiär gehäuft auf, so dass genetische Faktoren wahrscheinlich zu der Erkrankung beitragen. Die beteiligten Gene sind aber noch nicht geklärt. Forscher gehen auch. davon aus, dass zudem umweltbedingte (nicht genetische) Faktoren eine Rolle für das Risiko einer Person spielen, an der Krankheit zu erkranken. Zu diesen umweltbedingten Auslösern gehören Krankheiten, die Schmerzen verursachen, wie rheumatoide Arthritis, oder psychische Probleme wie Angst oder Depression.

Die möglichen Fibromyalgie Auslöser

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die die Krankheit auslösen können:

  • Genetische Faktoren. Da die Krankheit in der Regel familiär gehäuft auftritt, gibt es möglicherweise bestimmte genetische Mutationen, die Sie anfälliger für die Erkrankung machen.
  • Infektionen. Einige Krankheiten scheinen Fibromyalgie auszulösen oder zu verschlimmern.
  • Physische oder emotionale Ereignisse. Fibromyalgie kann manchmal durch ein körperliches Ereignis ausgelöst werden, z.B. durch einen Autounfall. Auch lang anhaltender psychischer Stress kann die Krankheit auslösen.

Für weitere Informationen verweise ich gerne auf die Deutsche Rheuma Liga und die Deutsche Fibromyalgie Vereinigung,

  • Veränderungen in der täglichen Routine
  • Ernährungsumstellung oder falsche Ernährung
  • Hormonschwankungen
  • Schlafmangel
  • Stressfaktoren wie Arbeit, Krankheit, emotionaler Stress
  • Änderungen in der Behandlung
  • Änderung der Schlafgewohnheiten (z. B. Schichtarbeit)
  • Wetter- oder Temperaturschwankungen

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