Bandscheiben-Vorfall München:
Vorsorge | Symptome | Ursachen |

Übersicht

Was ist ein Bandscheibenvorfall

Die Ihre Wirbelsäule besteht aus einer Reihe von Knochen (Wirbeln), die übereinander angeordnet sind. Von oben nach unten umfasst die Säule sieben Knochen in der Halswirbelsäule, 12 in der Brustwirbelsäule und fünf in der Lendenwirbelsäule, gefolgt vom Kreuzbein und dem Steißbein am unteren Ende. Diese Knochen sind durch Bandscheiben gepolstert. Die Bandscheiben schützen die Knochen, indem sie die Stöße, die bei alltäglichen Aktivitäten wie Gehen, Heben und Drehen entstehen, abfedern.

Jede Bandscheibe besteht aus zwei Teilen: einem weichen, gallertartigen inneren Teil und einem harten äußeren Ring. Eine Verletzung oder Schwäche kann dazu führen, dass der innere Teil der Bandscheibe aus dem äußeren Ring herausragt.

Dies wird als Bandscheibenvorfall, oder -vorwölbung bezeichnet. Das Ergebnis: Schmerzen und ein generelles Unwohlsein. Wenn der Bandscheibenvorfall auf einen Ihrer Spinalnerven drückt, können Sie auch Taubheitsgefühle und Schmerzen entlang des betroffenen Nervs verspüren. In schweren Fällen kann eine Operation zur Entfernung oder Reparatur des Bandscheibenvorfalls erforderlich sein.

Wenn z.B. der Bandscheibenvorfall auf einen Ihrer Spinalnerven drückt, können Sie auch Taubheitsgefühle und Schmerzen entlang des betroffenen Nervs verspüren. In schweren Fällen kann eine Operation zur Entfernung oder Reparatur des Bandscheibenvorfalls erforderlich sein

Bandscheibenvorfälle können in jedem Teil der Wirbelsäule auftreten. Meist im Rückenbereich (LWS), aber auch im Nackenbereich (HWS) entstehen die Beschwerden häufig. Der Bereich, in dem die Schmerzen auftreten, hängt davon ab, welcher Teil der Wirbelsäule betroffen ist.

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Unsere Bandscheibenvorfall Behandlung

Seien Sie achtsam und denken Sie daran, frühzeitig mit Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen. Damit lässt sich das Risiko des Beschwerdeauftretens deutlich minimieren.

Aber auch nach einem akuten und schon vorhandenem Bandscheibenvorfall stehen wir Ihnen als effektiver und ganzheitlich ausgerichteter Partner bei Ihrem Genesungsprozesses zur Seite.

DIAGNOSTIK Check

In vielen Fällen ist bei Bandscheiben-Beschwerden eine Operation vermeidbar. Aus diesem Grund ist es essenziell, erst einmal zu klären, ob bzw. wie stark die Nervenfunktion tatsächlich gefährdet ist.

NEURO CHECK

Durch eine NLG- und SEP-Untersuchungen der Nervenfunktion erfolgt ein ganzheitlicher Check. Speziell die auch durchgeführte EMG Diagnostik ist für uns ein zentrales Frühwarnsystem für Nervenschäden.

MEDIKATION

An effektiven Medikationen, auch in Form von schmerzlindernden Tabletten, führt meist kein Weg vorbei. Begleitend greifen wir auch auf alternative Behandlungsansätze wie Osteopathie, Akupunktur etc. zurück.

LIFE CHANGE

Auch verhaltensbegleitende Maßnahmen zusammen mit einem erweiterten Team aus Experten spielen eine integrative Rolle in unserem ganzheitlichen Behandlungskonzept.

Bandscheibenvorfall Expertin | München

Dr. Meike Maehle | Ihre Spezialistin und Expertin für eine ganzheitliche Behandlung.

Auf Basis meiner langjährigen Expertise definiere ich die jeweils geeignete Behandlung und begleite den Patienten entlang der Phasen der Beschwerde. Wir nutzen dabei sowohl für die Diagnostik wie auch Therapie moderne Techniken und Lösungen. Dort wo relevant auch mit Hilfe alternativer Verfahren.

Bandscheibenvorfall Symptome

Die Symptome sind sehr unterschiedlich und hängen von der Position des Bandscheibenvorfalls und der Größe des Vorfalls ab.

Wenn der Bandscheibenvorfall nicht auf einen Nerv drückt, können nur leichte Rückenschmerzen oder gar keine Schmerzen verspürt werden. Drückt der Bandscheibenvorfall auf einen Nerv, kann es zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Schwäche in dem Bereich des Körpers kommen, zu dem der Nerv zieht.

Es gibt ein gutes Frühwarnsystem: Episoden mit Schmerzen im unteren Rückenbereich oder eine lange Vorgeschichte mit intermittierenden Episoden von Schmerzen im unteren Rückenbereich sind klare Indikationen dafür, dass ein Bandscheibenvorfall eintreten kann.

Bandscheibenvorfall LWS (Lendenwirbelsäule)

Ischias ist häufig auf einen Bandscheibenvorfall im unteren Rücken zurückzuführen. Druck auf einen oder mehrere Nerven, die zum Ischiasnerv beitragen, kann Schmerzen, Brennen, Kribbeln und Taubheit verursachen, die vom Gesäß in das Bein und manchmal in den Fuß ausstrahlen. In der Regel ist eine Seite (links oder rechts) betroffen.

Der Schmerz wird oft als stechend und stromschlagartig beschrieben. Er kann sich beim Stehen, Gehen oder Sitzen verschlimmern. Wenn man das Bein auf der betroffenen Seite streckt, werden die Schmerzen oft schlimmer. Zusammen mit den Beinschmerzen können auch Schmerzen im unteren Rücken auftreten. Bei akutem Ischias sind die Schmerzen im Bein jedoch oft schlimmer als die im unteren Rücken.

Bandscheibenvorfall HWS (Halswirbelsäule)

Bei der zervikalen Radikulopathie (HWS) handelt es sich um die Symptome einer Nervenkompression im Nacken.

Dies führt oft zu dumpfen oder stechenden Schmerzen im Nacken oder zwischen den Schulterblättern. Alternativ entstehen auch Beschwerden wie Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Armen, Händen oder Fingern. Die Schmerzen können sich bei bestimmten Positionen oder Bewegungen des Halses verstärken.

Ein Bandscheibenvorfall kann in jedem Teil der Wirbelsäule auftreten, vom Nacken bis zum unteren Rücken. Der untere Rücken ist einer der häufigsten Bereiche für Bandscheibenvorfälle.

Zu den Symptomen eines Bandscheibenvorfalls gehören:

  • Schmerzen und Taubheitsgefühl, meist auf einer Seite des Körpers
  • Schmerzen, die in die Arme oder Beine ausstrahlen
  • Schmerzen, die sich nachts oder bei bestimmten Bewegungen verschlimmern
  • Schmerzen, die sich nach dem Stehen oder Sitzen verschlimmern
  • Schmerzen beim Gehen über kurze Strecken
  • unerklärliche Muskelschwäche
  • Kribbeln, Schmerzen oder brennende Empfindungen im betroffenen Bereich

Die Art der Schmerzen kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

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Durch die Verbindung von Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik zu einer ganzheitlichen Lösung können wir Ihnen effektiv bei unterschiedlichen Beschwerden zur Seite stehen. Lesen Sie mehr über unsere Behandlungen und therapeutischen, diagnostischen Leistungen. Wir können helfen.

Bandscheibenvorfall Ursachen

Es ist nicht klar, warum manche Menschen einen Bandscheibenvorfall entwickeln und andere nicht, selbst wenn sie die gleiche Arbeit verrichten oder die gleiche Art von Gegenständen heben. Es scheint, dass bei manchen Menschen eine Schwäche im äußeren Teil der betroffenen Bandscheibe vorliegt.

Verschiedene Faktoren können dazu führen, dass der innere, weichere Teil der Bandscheibe durch den geschwächten äußeren Teil der Bandscheibe vorfällt. Zum Beispiel kann Niesen, ungünstiges Bücken oder schweres Heben in einer ungünstigen Position einen zusätzlichen Druck auf die Bandscheibe verursachen. Bei Menschen mit einer Bandscheiben-Schwäche kann dies ausreichen, um einen Prolaps zu verursachen.

Faktoren die das Risiko eines Bandscheibenvorfalls erhöhen sind: eine Tätigkeit, bei der viel gehoben oder gesessen wird, (vor allem Autofahren), Sportarten mit Gewichtsbelastung (Gewichtheben usw.), Rauchen und Fettleibigkeit.

Alter spielt ingesamt die größte Rolle. Denn ein Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn der äußere Ring schwach wird oder reißt und den inneren Teil herausrutschen lässt. Das ist meist die Folge eines allmählichen, altersbedingten Verschleißes. Man nennt das Bandscheibendegeneration. Mit zunehmendem Alter werden schliesslich die Bandscheiben weniger flexibel und anfälliger für Risse oder Brüche schon bei einer geringfügigen Belastung oder Verdrehung.

Am Ende sind es bestimmte Bewegungen, die einen derartigen Anfall auslösen können. Diese sollten Sie vermeiden. Aber natürlich ist das auf Dauer nicht die Lösung. Denn Sie sollten natürlich auch die eigentlichen Hintergründe Ihres Risikos angehen.

Zu den Faktoren, die das Risiko eines Bandscheibenvorfalls erhöhen können, gehören:

  • Gewicht
    Übermäßiges Körpergewicht führt zu einer zusätzlichen Belastung der Bandscheiben im unteren Rückenbereich.
  • Berufliche Tätigkeit
    Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen haben ein höheres Risiko für Rückenprobleme. Auch wiederholtes Heben, Ziehen, Schieben, seitlichesBücken und Drehen kann das Risiko eines Bandscheibenvorfalls erhöhen.
  • Genetische Veranlagung
    Manche Menschen haben eine erbliche Veranlagung für einen Bandscheibenvorfall.
  • Rauchen
    Es wird vermutet, dass Rauchen die Sauerstoffversorgung der Bandscheiben vermindert, so dass sie schneller kaputt gehen.
  • Häufiges Autofahren
    Langes Sitzen in Verbindung mit den Vibrationen des Fahrzeugmotors kann die Wirbelsäule belasten.
  • Bewegungsarmut
    Regelmäßige Bewegung kann einem Bandscheibenvorfall vorbeugen.

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Neuro Magazin