Icon

Ludwig-Anzengruber-Straße 1, Grünwald

4,9 123 Rezensionen

    Avatar Nadja Natascha ★★★★★ vor einer Woche

    Ich war am Montag das erste Mal in der Praxis und habe mich sofort sehr wohl gefühlt. Frau Dr. Mähle hat sich so viel Zeit für mich genommen wie nötig war & konnte mir direkt weiterhelfen mit meinen Kopfschmerzen/ Migräne.
    Ich kann die
    … Mehr Praxis jedem empfehlen!
    Vielen Dank nochmal für diesen tollen Termin, Austausch & Ihre Hilfe.

    Avatar Faris ★★★★★ vor 2 Wochen

    Ich bekam schnell einen Termin. Dr Maehle und das Team war sehr freundlich und ich fühlte mich gut aufgehoben. Sehr zu empfehlen

    Avatar Katharina Boenisch ★★★★★ vor 4 Monaten

    "Wohlfühlpraxis" mit ausschließlich freundlichen, kompetenten Mitarbeiterinnen! Frau Dr. Maehle ist vertrauenerweckend und einfühlsam. Sie nimmt sich viel Zeit für Gespräch, Diagnostik und Beratung. Dank ihrer Therapie hat sich … Mehr meine Lebensqualität um 100% erhöht. Vielen herzlichen Dank!

    Avatar Bernd Kraus ★★★★★ vor 5 Monaten

    Sehr kompetente Beratung in angenehmer Atmosphäre.

logo neuropraxis günwald weiss

So helfen wir bei Fibromyalgie Beschwerden

Dr. Maehle Neurologie München
Dr. Maehle führt einen Alzheimer Test durch

Fibromyalgie-Behandlung
in München

In unserer neurologischen Privatpraxis in München begleiten wir Fibromyalgie mit Erfahrung, Struktur und klarem Verständnis für Schmerzverarbeitung und Belastbarkeit.
Fibromyalgie wird dann belastend, wenn Schmerzen, Erschöpfung und Belastungsreaktionen nicht mehr nachvollziehbar zusammenpassen. Der Körper verliert seine gewohnte Linie – mal reagiert er zu stark, mal zu spät, mal ohne erkennbaren Anlass. Genau daraus entsteht der Bedarf, diese Verschiebungen nicht auszuhalten, sondern fachlich zu klären, was den Körper aus seiner Stabilität bringt.


KERNPUNKT
Fibromyalgie bricht die
innere Belastungslogik
und lässt den Körper ohne
verlässliche Reaktion zurück.
Wir übernehmen an diesem Punkt. Wir beobachten nicht nur, wir steuern. Wir klären, welche Faktoren Schmerzen und Erschöpfung verstärken – und wie Belastung wieder so geführt werden kann, dass Stabilität Schritt für Schritt zurückkehrt.
Und als Privatpraxis können wir mehr ermöglichen: mit Zeit für echte Einordnung, direkter ärztlicher Verantwortung und der Freiheit, Entscheidungen umzusetzen.
Neurologie, die wirklich versteht, heißt: Belastbarkeit sichern, bevor sie verloren geht.

Gehen Sie Ihren richtigen Schritt.

Einfach Termin online buchen.

Neuro Check

Umfassende Diagnostik für eine exakte Fibromyalgie-Diagnose

  • Vielseitige neurologische Tests: EMG, EEG und VEP-Untersuchungen zur detaillierten Nervenanalyse
  • Moderne Labordiagnostik: Identifikation physiologischer Ursachen durch fortschrittliche Labortests
  • Individuelle Therapieplanung: Anpassung der Behandlung basierend auf präzisen Diagnoseergebnissen

Medikation

Wissenschaftlich fundierte medikamentöse Therapie

  • Gezielte Medikation: Schmerzlindernde Medikamente mit nachgewiesener Wirksamkeit bei Fibromyalgie
  • Individuelle Behandlungspläne: Abstimmung von Medikamenten und Therapien nach Ihrem spezifischen Bedarf
  • Ergänzende Therapiemethoden: Akupunktur, Osteopathie und Homöopathie als sinnvolle Unterstützung

Alternative Therapien

Komplette Unterstützung für Ihre Gesundheit und Lebensqualität

  • Psychologische Begleitung: Unterstützung durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen zur Symptomreduktion
  • Bewegungsprogramme: Individuelle Therapiepläne zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit
  • Nachhaltige Ergebnisse: Langfristige Stabilität und Lebensqualität durch ganzheitliche Behandlungsansätze

Wir verstehen Fibromyalgie richtig

Schmerzen an verschiedenen Stellen des Körpers wirken zunächst wie einzelne Beschwerden. Mal sind es Schultern, mal Rücken, mal Beine. Doch wenn diese Schmerzen bleiben, Erschöpfung hinzukommt, selbst geringe Belastungen stärker nachwirken als früher stellt sich die Frage: Sind das nur wechselnde Beschwerden – oder könnte dahinter Fibromyalgie stehen?


KERNPUNKT
Fibromyalgie verteilt nicht nur Schmerzen –
sie verändert die Belastbarkeit des Körpers.

Entscheidend ist zu klären, was hinter diesen Beschwerden steht – und wie Energie, Belastbarkeit und Alltag wieder so stabil werden können, dass der Körper im Alltag wieder verlässlich funktioniert und Belastung nicht immer wieder zu neuen Schmerzphasen führt.

Genau hier setzt neurologische Führung an. Sie schafft Klarheit darüber, ob tatsächlich Fibromyalgie vorliegt, welche Faktoren Schmerzen und Erschöpfung verstärken – und wie sich Belastung im Alltag wieder so steuern lässt, dass Stabilität Schritt für Schritt zurückkehren kann.

Lassen Sie uns klären –
wie es für Sie richtig weitergeht.

Fibromyalgie Expertin in München

Mit meiner umfassenden Fachkenntnis analysiere ich individuell die passende Behandlungsstrategie für jeden Patienten und begleite ihn durch sämtliche Phasen der Erkrankung. Dabei setzen wir moderne diagnostische Methoden sowie fortschrittliche therapeutische Techniken ein. Bei Bedarf integrieren wir auch alternative Verfahren, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Fibromyalgie Symptome richtig verstehen

Frühe Symptome der Fibromyalgie

Wenn Schmerz beginnt, seine Regeln zu verändern

Das ist ein typischer Beginn bei Fibromyalgie: kein klarer Einschnitt, kein einzelner Auslöser, sondern eine Veränderung, die sich nur schwer festhalten lässt.

Der Schmerz tritt auf, ohne sich eindeutig an eine Ursache zu binden. Und er verhält sich nicht mehr so, wie man es vom eigenen Körper kennt. Anfangs wirkt das noch erklärbar. Ein Ziehen, das nach der Pause nicht verschwindet. Ein Druckgefühl, das nicht zu der Bewegung passt, die ihm vorausging.

KERNPUNKT

Der Schmerz löst sich von Ursache und Ort und wird zum Zustand.
Schlaf findet statt. Erholung bleibt trotzdem aus.

Der Schmerz kann wandern — heute Nacken und Schultern, morgen Rücken, Beine oder Arme, manchmal diffus im ganzen Körper. Oft ist er ziehend, drückend, brennend oder dumpf präsent. Manchmal wirkt er wie Muskelkater ohne Belastung, manchmal wie eine innere Überreizung. Gleichzeitig verändert sich häufig auch die Empfindlichkeit. Druck, der früher kaum auffiel, wird unangenehm. Berührungen sind schneller zu viel. Gerade morgens wirkt der Körper steif und schwer, als müsste er erst wieder in Gang kommen.

Viele Betroffene berichten, dass sie schlafen können — manchmal sogar lange — und trotzdem aufwachen, als hätte die Nacht ihre eigentliche Funktion verfehlt. Der Körper fühlt sich nicht zurückgesetzt an, sondern schwer, angespannt und schnell überfordert.

Denken und Konzentration

Wenn Klarheit möglich bleibt – aber nicht zuverlässig hält

Mit der Zeit wird auch die geistige Belastbarkeit empfindlicher. Was kognitiv sichtbar wird, ist oft eine Folge von Dauerbelastung: Schmerz, fehlende Regeneration und Erschöpfung greifen ineinander. Multitasking wird schwerer, nicht weil Fähigkeiten verschwinden, sondern weil die geistige Ausdauer sinkt.

KERNPUNKT
Denken geht, doch Ausdauer kippt,
weil Schmerz und Erschöpfung ständig mitlaufen.

Diese Phase ist oft deshalb so schwer einzuordnen, weil sie nicht laut ist. Sie produziert keine eindeutige „Szene“, sondern eine schleichende Mehranstrengung: Jede Entscheidung kostet mehr Energie, jede Koordination mehr Aufmerksamkeit, jeder Übergang zwischen Aufgaben mehr innere Stabilität. Und diese unsichtbare Anstrengung verschiebt den Alltag.

Alltag, Belastbarkeit und Stimmung

Wenn ein unzuverlässiger Körper den Tag neu strukturiert

Was im Schmerzempfinden, im Schlaf und in der Konzentration geschieht, bleibt nicht folgenlos. Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren, werden anstrengend, sobald mehrere Schritte hintereinander nötig sind – der Einkauf, längere Wege, konzentriertes Arbeiten, soziale Termine. Nicht weil der Wille fehlt, sondern weil der Körper Reserve verliert.

Damit verändert sich auch die Stimmungslage – häufig nicht als „Charakterwandel“, sondern als Reaktion auf Dauerunsicherheit. Gereiztheit kann Ausdruck von Überlastung sein; Rückzug kann Schutz sein.

KERNPUNKT
Nicht der Schmerz dominiert, sondern seine Unberechenbarkeit.

Auch hier gilt: Der einzelne Tag sagt wenig. Entscheidend ist die Entwicklung über Zeit. Phasen, in denen es „geht“, wechseln mit Phasen, in denen selbst kleine Anforderungen zu viel werden. Gerade diese Ambivalenz macht es Betroffenen schwer, sich selbst zu vertrauen – und ist zugleich typisch für eine Erkrankung, die in Mustern verläuft, nicht in geraden Linien.

Verlauf der Fibromyalgie

Wie sich Symptome verdichten – und warum das Muster zählt

Fibromyalgie ist somit keine einzelne Schmerzstelle, sondern ein Zusammenspiel aus Schmerzverarbeitung, Erschöpfung und Belastbarkeitsverlust, das sich über Zeit verfestigen kann. In frühen Phasen wird vieles kompensiert. Tatsächlich ist es selten „plötzlich“; es ist der Punkt, an dem die Kompensation nicht mehr reicht und Rückschläge länger nachwirken.

KERNPUNKT
Nicht der Schmerztag entscheidet – sondern seine Wiederkehr.

Im weiteren Verlauf können sich Schwankungen stärker ausprägen. Es gibt Phasen relativer Stabilität, aber auch Zeiten, in denen Schlafstörungen, Wetterwechsel, Stress oder Überforderung den Körper schneller „hochfahren“. Die Symptome sind dann nicht nur stärker, sondern vor allem schwerer zu bremsen: Schmerz bleibt länger, Erholung greift später, Konzentration trägt kürzer.

Und genau das ist für viele das Entscheidende: nicht die Frage, ob „alles“ geht oder „gar nichts“ geht, sondern wie oft der Körper kippt, wie lange er braucht, um zurückzufinden.

Wann neurologische Abklärung sinnvoll wird

Der Moment, in dem Beobachtung zur Entscheidung wird

Klarheit ist kein Schlussstrich.
Sie ist der Beginn von Orientierung.

Eine strukturierte neurologische Abklärung bei anhaltenden Fibromyalgie Symptomen schafft Übersicht. Sie ordnet das Muster aus chronischen, wechselnden Schmerzen, nicht erholsamem Schlaf, Erschöpfung und kognitiver Ermüdung ein, grenzt ähnliche Ursachen ab und macht nächste Schritte planbar.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin.

Häufige Fibromyalgiesymptome:

  • weit verbreitete Schmerzen
  • Gelenk- und Muskelsteifheit nach dem Schlafen
  • Kopfschmerzen
  • unregelmäßige Schlafmuster
  • Kribbeln und Taubheit in den Händen und Füßen
  • Restless Legs-Syndrom Symptome
  • Empfindlichkeit gegenüber Kälte oder Hitze
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, bekannt als „Fibro-Nebel“
  • Müdigkeit
  • Reizdarmsyndrom

Folgende Symptome können ebenfalls auftreten:

  • Probleme mit der Sehkraft
  • Übelkeit
  • Becken- und Harnwegsprobleme
  • schnelle Gewichtszunahme
  • Schwindel
  • Erkältungs- oder grippeähnliche Symptome
  • Hautprobleme
  • Symptome in der Brust
  • Depressionen und Angstzustände
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Atemprobleme

Behandlungsschwerpunkte der Neuropraxis Grünwald

Drei Blickrichtungen. Ein Ziel: Beschwerden so verstehen, dass Behandlung möglich wird. Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik greifen dort ineinander, wo einfache Antworten nicht reichen.

Für präzise Diagnostik, gezielte Therapie und einen Weg, der nicht bei der Diagnose endet.

Fibromyalgie Ursachen richtig verstehen

Veränderte Schmerzverarbeitung

Zentrale Sensitivierung des Nervensystems als Ausgangspunkt der Erkrankung

Wir  müssen feststellen – es gibt viele Ursachen und daher viele Weg, die Krankheit therapeutisch angehen zu können:

Die Ursachen von Fibromyalgie liegen dabei nicht in Muskeln oder Gelenken, sondern in Veränderungen der Schmerzverarbeitung, Neurochemie, Stressregulation und systemischen Belastung.

Fibromyalgie beginnt dabei nicht wie herkömmlich erwartet im Nervensystem, sondern in denRegionen, die Schmerz verstärken, überaktiv werden. Diese zentrale Sensitivierung ist der Kernmechanismus der Erkrankung: Das System reagiert schneller, intensiver, ungebremster.

KERNPUNKT
Fibromyalgie entsteht dort, wo Schmerzfilter ihre Stabilität verlieren.
Doch es bleibt nicht bei einzelnen Arealen. Ganze Netzwerke verschieben ihre Kopplung. Man kann sich das vorstellen wie ein Mischpult, bei dem die Regler verrutschen: Die Verstärker stehen zu hoch, die Dämpfer zu niedrig. Und weil das GABA-System – die wichtigste synaptische Bremse – weniger aktiv ist, fehlt dem Gehirn die Fähigkeit, übermäßige Erregung abzufangen.

Entgleiste Neurochemie und instabile Netzwerke

Wenn Botenstoffe und Gehirnverbindungen Reize überbewerten
Die Neurochemie ist das Fundament jeder Reizverarbeitung. Bei Fibromyalgie sinken jene Botenstoffe, die Schmerz dämpfen: Serotonin, Noradrenalin, Dopamin. Gleichzeitig steigen Substanz P und Glutamat – Verstärker, die die Weiterleitung beschleunigen.
Diese Verschiebung ist nicht nur „Chemie“, sondern eine Veränderung der inneren Gewichtung: Dämpfung fehlt, Verstärkung wird wahrscheinlicher, und Reize bekommen schneller den Charakter von Wichtigkeit.

KERNPUNKT
Schmerzbremsen werden schwächer während das Nervensystem
Schmerzsignale stärker weiterleitet
Diese biochemische Verschiebung verändert die Kommunikation zwischen den Netzwerken des Gehirns. Das bedeutet: Reize, die früher im Hintergrund verschwanden, drängen nach oben. Das Gehirn bewertet sie als relevanter, dringlicher, bedrohlicher.
Relevanz entsteht damit nicht nur durch Außenreize, sondern durch die innere Architektur der Bewertung: Was dämpfend gedacht war, wird zu schwach, was verstärkend wirkt, wird zu dominant, und das System verliert die Fähigkeit, Signale sauber zu priorisieren.

Biologische Verwundbarkeit des Nervensystems

Genetik und sensorische Empfindlichkeit als Grundlage

Nicht jeder Mensch entwickelt Fibromyalgie, weil nicht jedes Nervensystem gleich gebaut ist. Genetische Varianten beeinflussen, wie stabil die Schmerzfilter bleiben.

KERNPUNKT
Manche Nervensysteme sind von Natur aus empfindlicher –
und schneller überlastet.
Diese Veranlagung zeigt sich oft schon früh: Menschen, die später Fibromyalgie entwickeln, reagieren häufig sensibler auf Licht, Geräusche oder Berührung. Wichtig: Diese sensorische Empfindlichkeit ist keine Folge, sondern eine Ursache. Sie zeigt, dass das sensorische System dichter, schneller, wachsamer arbeitet; es braucht weniger, bis das System „anspringt“, und mehr, bis es wieder herunterfährt.

Überlastung und auslösende Kipppunkte

Wenn Schlaf, Stress und Trigger ein sensibles System destabilisieren
Schlaf ist der wichtigste Reparaturmechanismus des Gehirns. Wenn Tiefschlafphasen fehlen, regenerieren sich die hemmenden Netzwerke nicht. Gleichzeitig verschiebt sich die HPA-Achse – die zentrale Stressachse des Körpers. Cortisol wird unregelmäßig ausgeschüttet, die Tageskurve flacht ab, die Rückkopplung funktioniert schlechter.

KERNPUNKT
Schlafmangel und Stress schwächen die Schmerzhemmung
oft jahrelang unbemerkt.
Der Energiehaushalt spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Das Gehirn ist ein Organ mit hohem Verbrauch. Wenn die Reserven sinken – durch chronischen Stress, hormonelle Veränderungen oder anhaltende Überforderung –, geraten die Systeme, die Reize dämpfen, ins Hintertreffen.
Viele Betroffene berichten zudem von einem Ereignis, das alles verändert hat: eine Infektion, ein Unfall, eine Operation, eine Phase intensiver Belastung. Diese Auslöser verursachen Fibromyalgie nicht – sie treffen auf ein System, das bereits erschöpft ist.

Aktuelle Forschung: Neue Perspektiven auf Fibromyalgie

Hin zu Prozess-, Netzwerk- und Zeitlogik
Die Forschung zu Fibromyalgie hat sich in den letzten Jahren deutlich verschoben. Statt nach einer einzelnen Ursache zu suchen, richtet sich der Blick zunehmend auf langfristige Veränderungen im Nervensystem, auf die Dynamik neuronaler Netzwerke und auf Prozesse, die sich über Jahre entwickeln.
Im Zentrum stehen dabei mehrere Ebenen gleichzeitig: die Frage, wie zentrale Sensitivierung messbar wird, welche neurochemischen Muster die Dämpfung schwächen, wie Stressachsen und Schlafarchitektur in die Reizverarbeitung eingreifen und warum manche Systeme früher kippen als andere.
Gleichzeitig rückt stärker in den Vordergrund, dass Fibromyalgie nicht als „punktuelles Ereignis“ verstanden werden kann, sondern als Verlauf, in dem sich Vulnerabilität, Belastung und neurobiologische Anpassung gegenseitig verstärken.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einordnung von Mikroglia-Aktivierung und subtiler Neuroinflammation: nicht als klassische Entzündung mit eindeutigen Laborwerten, sondern als anhaltende Reizbereitschaft des zentralen Systems, die die Schwelle für Schmerz und Erschöpfung senkt und die Rückkehr in Stabilität erschwert.

KERNPUNKT
Fibromyalgie entsteht schleichend – nicht plötzlich.
Forschungsschwerpunkte sind unter anderem:
  • Zentrale Sensitivierung und die Frage, warum Schmerzhemmung ihre Stabilität verliert
  • Neurochemische Muster: dämpfende Botenstoffe, verstärkende Signale und ihre Dynamik
  • Netzwerklogik im Gehirn: Salience, Default Mode und exekutive Kontrolle als Relevanz-Maschine
  • Stressachsen, Schlaf und Energiehaushalt als systemische Verstärker im Hintergrund
  • Subtile Neuroinflammation und Mikroglia-Aktivierung als Kipppunkt bei vulnerablen Systemen
Diese Perspektive verändert die Einordnung: weg von der Suche nach „dem einen Grund“, hin zu einem Prozess, dessen Verlauf sich oft schon lesen lässt, bevor das System endgültig kippt – als Kombination aus Biologie, Belastung und einer Schmerzverarbeitung, die mit der Zeit ihre innere Balance verliert.

Wann neurologische Abklärung sinnvoll wird

Wenn diffuse Schmerzen erklärbar werden sollen

Klarheit ist kein Etikett.
Sie schafft Orientierung im Umgang mit dem eigenen Körper.

Eine neurologische Abklärung bei Verdacht auf Fibromyalgie hilft, Schmerzmechanismen einzuordnen, andere Ursachen auszuschließen und die gezielte Therapie effekt anzugehen.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin.

  • Veränderungen in der täglichen Routine
  • Ernährungsumstellung oder falsche Ernährung
  • Hormonschwankungen
  • Schlafmangel
  • Stressfaktoren wie Arbeit, Krankheit, emotionaler Stress
  • Änderungen in der Behandlung
  • Änderung der Schlafgewohnheiten (z. B. Schichtarbeit)
  • Wetter- oder Temperaturschwankungen

Moderne neurologische Privatpraxis in München

Im Ärztehaus Grünwald, im Süden Münchens, liegt unsere Praxis bewusst ruhig – barrierefrei erreichbar und mit Parkplätzen direkt vor der Tür. Der Ort ist so gestaltet, dass Ankommen und Untersuchung ohne zusätzliche Belastung möglich sind. Klar, übersichtlich, entschleunigt – damit Sie sich auf die medizinischen Schritte konzentrieren können, die wirklich zählen.

Mehr zum Thema