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Ludwig-Anzengruber-Straße 1, Grünwald

4,9 121 Rezensionen

    Avatar Katharina Boenisch ★★★★★ vor einem Monat

    "Wohlfühlpraxis" mit ausschließlich freundlichen, kompetenten Mitarbeiterinnen! Frau Dr. Maehle ist vertrauenerweckend und einfühlsam. Sie nimmt sich viel Zeit für Gespräch, Diagnostik und Beratung. Dank ihrer Therapie hat sich … Mehr meine Lebensqualität um 100% erhöht. Vielen herzlichen Dank!

    Avatar Bernd Kraus ★★★★★ vor 2 Monaten

    Sehr kompetente Beratung in angenehmer Atmosphäre.

    Avatar Aliya K. ★★★★★ vor 2 Monaten

    the doctor is very empathic, listening to your concerns and answering all your questions. The doctor and the staff is very calm and very supportive.
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    Der Arzt ist sehr einfühlsam, hört sich Ihre Anliegen an und beantwortet alle Ihre Fragen. Die Atmosphäre im Sprechzimmer und an der Rezeption ist sehr ruhig und unterstützend.

    Avatar Eric Hellwig ★★★★★ vor 4 Monaten

    Kompetent, freundlich und Patientenorientiert.

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So helfen wir bei
Schwindel-Beschwerden

Dr. Maehle Neurologie München
Dr. Maehle führt einen Alzheimer Test durch

Schwindel Behandlung
in München

In unserer neurologischen Privatpraxis in München behandeln wir Schwindel mit klarem Blick auf Ursache, Risiko und neurologische Relevanz.
Neurologische Abklärung schafft hier nicht einfach Beruhigung, sondern Ordnung. Sie trennt diffuse Unsicherheit von einem Beschwerdebild, das medizinisch verstanden werden muss. Sie prüft, was zusammengehört, was ursächlich sein kann und wo aus Schwindel ein Problem wird, das gezielt abgeklärt und behandelt werden muss.


KERNPUNKT
Schwindel verlangt Abklärung,
bevor die eigentliche Ursache übersehen wird.
Genau das leisten wir. Wir trennen harmlose von gefährlichen Verläufen, ordnen neurologische Warnzeichen präzise ein und richten Diagnostik und Behandlung so aus, dass nicht nur der Schwindel benannt, sondern das Problem dahinter erkannt wird.
Als Privatpraxis heißt das für Sie: direkte ärztliche Verantwortung, präzise neurologische Diagnostik und Entscheidungen ohne Umwege.
Neurologie, die wirklich versteht, heißt: nicht den Schwindel beruhigen – sondern die Ursache dahinter klären.

Gehen Sie Ihren richtigen Schritt.

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Neuro Check

Exakte Diagnosen für eine gezielte Behandlung

  • Präzise Untersuchung: EMG & EEG für eine fundierte Ursachenanalyse
  • Umfassende Analyse: Abklärung des Gleichgewichtssystems, der Nerven und der Durchblutung
  • Individuelle Betrachtung: Berücksichtigung von Stress und weiteren Einflussfaktoren

Medikation

Gezielte Therapie basierend auf neuesten Erkenntnissen

  • Effektive Medikamente: maßgeschneiderte Behandlung für Drehschwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen
  • Individuelle Anpassung: Therapie nach den neuesten medizinischen Standards
  • Sanfte Unterstützung: durch natürliche Behandlungsansätze

Alternative Therapien

Langfristige Stabilität durch bewährte Therapieansätze

  • Vestibuläre Rehabilitation: wissenschaftlich fundierte Übungen zur Stabilisierung
  • Individuelle Programme: speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Bewegungsübungen
  • Physiotherapie: bewährte Methoden für nachhaltige Ergebnisse

Wir verstehen Schwindel richtig

Schwindel ist kein harmloses Gefühl, das man einfach abwarten sollte. Wenn sich der Raum dreht, der Boden unsicher wird oder der eigene Körper plötzlich nicht mehr verlässlich reagiert, geht es nicht nur um Unwohlsein. Schwindel ist oft das sichtbare Zeichen dafür, dass im Hintergrund etwas nicht stimmt – im Gleichgewichtssystem, in den Nerven, in der Durchblutung oder im Gehirn.


KERNPUNKT
Schwindel ist oft nicht die Störung.
Er ist ihr erstes sichtbares Zeichen.

Die eigentliche Frage lautet nicht, ob Schwindel da ist, sondern wofür er steht. Wer ihn nur als vorübergehendes Unwohlsein behandelt, bleibt an der Oberfläche. Genau dort beginnt oft der Fehler. Denn nicht das Gefühl entscheidet, wie relevant Schwindel ist, sondern das Muster dahinter. Und dieses Muster zeigt, ob es bei einer kurzen Irritation bleibt oder ob etwas abgeklärt werden muss

Neurologische Abklärung schafft hier nicht einfach Beruhigung, sondern Ordnung. Sie trennt diffuse Unsicherheit von einem Beschwerdebild, das gezielt verstanden und behandelt werden muss.

Lassen Sie uns klären –
wie es für Sie richtig weitergeht.

Schwindel Expertin in München

Mit langjähriger Erfahrung entwickle ich individuelle Behandlungen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Durch moderne Diagnostik und bewährte Methoden – ergänzt durch sanfte, alternative Ansätze – begleite ich Sie einfühlsam auf Ihrem Weg zur Besserung.

Dr. Meike Maehle
| Ganzheitliche Schwindel Expertin
| Neurologie München

Schwindel-Symptome richtig verstehen

Schwindel ist nicht einfach ein unscharfes Unwohlsein

Schwindel ist der Moment, in dem Orientierung, Stabilität und Körpergefühl ihre Selbstverständlichkeit verlieren.
Das erleben wir ständig: Schwindel gehört zu den Beschwerden, die fast reflexhaft kleingeredet werden, gerade weil das Wort im Alltag für vieles herhalten muss und dadurch harmloser klingt, als das Erleben tatsächlich ist.
Man sagt Kreislauf, obwohl sich der Raum dreht. Man sagt Verspannung, obwohl das Gehen unsicher wird. Genau dort beginnt der Fehler. Denn Schwindel ist keine klare Einzelbeschwerde mit immer derselben Form, sondern ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Symptome, die sich jeweils anders anfühlen, anders auftreten.
KERNPUNKT
Schwindel ist kein einheitliches Symptom.
Schwindel zeigt sich als Drehen, Schwanken, Benommenheit, Schwarzwerden, Unsicherheit oder Kontrollverlust.
Deshalb hilft die pauschale Aussage „mir ist schwindelig“ medizinisch nur begrenzt weiter.
Entscheidend ist nicht das Wort, sondern die Form: Dreht sich die Umgebung? Schwankt der Boden? Wird es beim Aufstehen schwarz vor Augen? Entsteht Schwindel beim Umdrehen im Bett? Fühlt sich der Kopf leer, wattig oder wie abgekoppelt an? Kommen Schwindel mit Übelkeit, Schwindel mit Tinnitus oder Schwindel und Sehstörungen hinzu, verändert sich das gesamte Beschwerdebild sofort.

Plötzlicher Schwindel

Plötzlicher Schwindel ist nicht deshalb harmlos, weil er plötzlich kommt.
Viele Betroffene beschreiben plötzlichen Schwindel als einen Moment, in dem der Körper von einer Sekunde auf die andere nicht mehr verlässlich aufrecht, sicher und orientiert wirkt. Eben noch war der Ablauf selbstverständlich, im nächsten Moment kippt etwas, das vorher unbemerkt getragen hat.
Gerade weil dieser Beginn abrupt ist, wird er oft falsch gelesen. Menschen neigen dazu, das Überraschende mit dem Vorübergehenden zu verwechseln. Doch plötzlicher Schwindel ist zunächst nur eine Form des Beginns — keine Entwarnung.
Wichtig ist deshalb, wie dieser plötzliche Schwindel konkret erlebt wird. Dreht sich der Raum? Entsteht eher ein Wegsacken, ein Schwanken oder ein Schwarzwerden? Dauert der Anfall Sekunden, Minuten oder länger? Tritt der Schwindel beim Aufstehen auf, beim Gehen, aus der Ruhe heraus oder bei einer bestimmten Kopfbewegung?
Gerade die scheinbar kleinen Unterschiede sind entscheidend, weil sie aus einem erschreckenden Einzelmoment ein erkennbares Beschwerdebild machen.

Drehschwindel

Wenn sich die Welt bewegt, obwohl sie stillsteht.
Drehschwindel gehört zu den Schwindel-Symptomen, die Betroffene meist besonders eindrücklich beschreiben können, weil das Erleben so unverwechselbar ist. Nicht bloß eine leichte Unsicherheit, nicht bloß ein diffuser Druck im Kopf, sondern das deutliche Gefühl, dass sich der Raum dreht oder der eigene Körper rotiert, obwohl objektiv nichts davon geschieht.
Genau dieses Karussellgefühl wirkt so massiv, weil es nicht nur Gleichgewicht stört, sondern das Grundvertrauen in die eigene Orientierung angreift.
KERNPUNKT
Drehschwindel ist nicht bloß starker Schwindel.
Drehschwindel ist das klare Erleben von Bewegung, obwohl keine da ist.
Viele reagieren sofort mit einem Schutzreflex: Sie halten sich fest, setzen sich hin, stoppen jede Bewegung oder vermeiden Lagewechsel, weil schon der nächste Impuls alles wieder verstärken könnte. Oft kommen noch Übelkeit, kalter Schweiß, Fallneigung oder das Gefühl hinzu, den Körper im Raum nicht mehr sicher kontrollieren zu können.

Schwankschwindel und Unsicherheit beim Gehen

Nicht immer dreht sich die Welt. Manchmal verliert einfach der Boden seine Verlässlichkeit.
Andere Menschen erleben keinen Drehschwindel, sondern eher ein Schwanken, Wanken oder ein unbestimmtes Unsicherwerden beim Gehen, als würde der Körper nicht mehr sauber im Lot stehen oder als verliere der Boden plötzlich seine Stabilität. Gerade dieser Schwankschwindel wird oft unterschätzt, weil er weniger spektakulär wirkt als ein heftiger Drehschwindel.
KERNPUNKT
Schwankschwindel ist keine abgeschwächte Form von Schwindel.
Er ist das Symptom dafür, dass Stabilität im Alltag brüchig geworden ist.
Treppen werden vorsichtiger genommen, unebener Boden wird gemieden, schnelle Drehungen werden vermieden, und viele beginnen, breiterbeinig, langsamer oder angespannter zu gehen, weil sie spüren, dass ihr Gleichgewicht nicht mehr selbstverständlich trägt.
Besonders deutlich wird das oft im Dunkeln, auf offenen Flächen, in Menschenmengen, in Supermärkten oder auf langen Gängen. Gerade dort zeigt sich, dass Schwindel nicht erst mit einem Sturz beginnt, sondern meist viel früher — in dem Moment, in dem Gehen seine Sicherheit verliert.

Schwindel beim Umdrehen im Bett

Was klein aussieht, ist oft eines der präzisesten Schwindel-Symptome überhaupt.
Schwindel beim Umdrehen im Bett, beim Hinlegen, Aufrichten oder bei bestimmten Kopfbewegungen wird von vielen zunächst als lästige Nebensache betrachtet, gerade weil die Attacken oft kurz sind und an scheinbar harmlose Bewegungen gebunden wirken. Doch genau diese Bindung an eine bestimmte Lage oder Bewegung macht das Symptom so markant.
KERNPUNKT
Schwindel beim Umdrehen im Bett ist kein Randdetail.
Er gehört zu den Schwindelmustern, die besonders klar, besonders verunsichernd sind.
Gerade diese Form verändert das Verhalten oft früher, als Betroffene selbst merken. Sie drehen sich vorsichtiger im Bett, vermeiden bestimmte Kopfbewegungen, stützen sich beim Aufstehen sofort ab oder schlafen angespannter, weil sie spüren, dass schon ein falscher Impuls genügt, um alles wieder aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Schwindel mit Übelkeit

Sobald Übelkeit dazukommt, ist Schwindel längst mehr als ein bloßes Unsicherheitsgefühl.
Schwindel mit Übelkeit gehört zu den Beschwerdebildern, die Menschen besonders schnell an ihre Grenze bringen, weil hier nicht nur das Gleichgewicht irritiert ist, sondern der gesamte Organismus in Alarm gerät. Das Erleben wird dichter, schwerer, bedrohlicher. Der Magen kippt mit, jede Bewegung kann zu viel sein, der Körper wird blass, kalt und selbst kleine Lageveränderungen wirken plötzlich wie eine Zumutung.
KERNPUNKT
Schwindel mit Übelkeit ist kein Zusatz, den man nebenbei abhakt.
Er zeigt, dass Schwindel nicht nur Orientierung stört, sondern den ganzen Körper in einen Alarmzustand versetzen kann.
Gerade diese vegetative Wucht macht Schwindel für viele so schwer aushaltbar. Sie schließen die Augen, halten den Kopf still, setzen sich sofort hin oder vermeiden jede weitere Bewegung, weil sie spüren, dass das System im Ganzen aus der Ruhe geraten ist. Genau deshalb ist Schwindel mit Übelkeit keine Nebenbemerkung, sondern ein Symptom, das die gesamte Qualität des Beschwerdebildes verändert.

Schwindel mit Tinnitus, Ohrdruck oder Hörveränderungen

Sobald neben dem Gleichgewicht auch das Hören auffällig wird:

Schwindel kommt nicht immer allein. Tinnitus, Ohrdruck, Hörminderung oder eine merkwürdig veränderte Geräuschwahrnehmung können das Beschwerdebild deutlich verdichten. Genau diese Kombination ist symptomatisch so wichtig, weil sie Schwindel aus der diffusen Zone herausholt.

Schwindel mit Tinnitus ist etwas anderes als bloße Benommenheit. Schwindel mit Hörveränderungen ist etwas anderes als ein kurzes Schwarzwerden beim Aufstehen. Sobald das Ohr mitbeteiligt wirkt, verändert sich das gesamte Erleben des Anfalls.

Mehrere Sinneseindrücke geraten gleichzeitig aus dem Takt. Das Ohr wirkt dumpf, voll oder fremd, ein Geräusch tritt neu hinzu oder das Hören fühlt sich plötzlich unsicher an — und gleichzeitig verliert der Körper seine Stabilität. Genau dadurch wird Schwindel mit Ohrsymptomen zu einer eigenen, klar abgrenzbaren Symptomkonstellation.

Schwindel und Sehstörungen

Wenn Schwindel und Blickführung gleichzeitig kippen.
Schwindel und Sehstörungen gehören zu den Konstellationen, die Betroffene meist besonders stark verunsichern, weil hier zwei zentrale Orientierungssysteme gleichzeitig brüchig werden.
Das kann sich als Doppelbild zeigen, als visuelle Unschärfe, als flüchtiges Wegkippen des Blicks oder als das Gefühl, dass Augen und Gleichgewicht nicht mehr sauber zusammenarbeiten. Gerade dann entsteht nicht nur Unsicherheit, sondern ein tiefer Kontrollverlust, weil die Umwelt zugleich instabil und schwer erfassbar wirkt.
KERNPUNKT
Schwindel und Sehstörungen sind keine kleine Zusatzbeschwerde.
Sie verschärfen das Symptom, weil Orientierung dann gleichzeitig über Gleichgewicht und Blickführung brüchig wird
Viele merken in solchen Momenten sehr schnell, dass der Schwindel ein anderes Gewicht bekommt. Nicht mehr nur Schwanken oder Benommenheit, sondern eine Störung, die Lesen, Gehen, Fixieren und räumliche Orientierung gleichzeitig angreifen kann. Genau deshalb müssen Schwindel und Sehstörungen im Symptomblock klar benannt werden: nicht als diagnostische Erklärung, sondern weil das Erleben selbst bereits eine andere Härte bekommt.

Wann Schwindel gefährlich wirkt

Gefährlich wirkt Schwindel nicht erst dann, wenn jemand stürzt.
Die Frage „Wann ist Schwindel gefährlich?“ ist so häufig, weil sie den inneren Kern der Verunsicherung trifft. Nicht jede Episode ist ein Notfall, aber manche Schwindel-Symptome verändern ihr Gesicht so deutlich, dass das Beschwerdebild nicht mehr nach bloßer Alltagsschwäche aussieht.
KERNPUNKT
Gefährlich ist Schwindel nicht als Wort, sondern als Muster.
Sobald Ausfälle, massive Unsicherheit oder Funktionsverlust dazukommen, ist Harmlosigkeit vorbei.
Im Symptomblock geht es dabei nicht um fertige Diagnosen, sondern um die klare Benennung von Konstellationen, bei denen das Erleben selbst bereits eine andere Dringlichkeit bekommt. Genau diese Grenze muss sprachlich scharf bleiben, weil Schwindel sonst zu leicht in harmlose Begriffe zurückfällt, die dem tatsächlichen Beschwerdebild nicht mehr gerecht werden.

Wann neurologische Abklärung sinnvoll wird

Der richtige Zeitpunkt ist nicht irgendwann später, sondern dann, wenn Schwindel sich wiederholt, verdichtet oder den Alltag sichtbar verändert.

Klarheit ist hier kein Luxus.

Wenn Schwindel wiederkehrt, er ohne klare Einordnung auftritt, ist eine präzise neurologische Kontrolle wichtig.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

Die häufigsten Schwindel Beschwerden

  • ein Gefühl der Bewegung (einschließlich Drehung), entweder bei sich selbst oder in der äußeren Umgebung
  • Schwankung, einschließlich der Schwierigkeit, geradeaus zu gehen
  • Schwindelgefühle
  • Schwächegefühl

Weitere Symptome, die mit Schwindel einhergehen können, sind

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Klingeln oder andere Geräusche in den Ohren (Tinnitus)
  • Schwierigkeiten beim Hören
  • Schwankender Gang und Koordinationsverlust (Ataxie)
  • ungewöhnliche Augenbewegungen, wie z.B. Augenflimmern (Nystagmus)
  • Schwierigkeiten, klar zu sehen, wenn man sich bewegt, z.B. wenn man beim Gehen oder Autofahren ein Schild liest.

Neuropraxis Grünwald Behandlungs-Schwerpunkte

Durch die Verbindung von Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik bieten wir Ihnen eine ganzheitliche Lösung, die gezielt auf Ihre individuellen Beschwerden eingeht.

Profitieren Sie von unseren umfassenden Behandlungen und diagnostischen Leistungen. Wir helfen Ihnen, Ihre Gesundheit nachhaltig zu verbessern.

Schwindel-Ursachen richtig verstehen

Warum Schwindel so falsch gelesen wird

Schwindel wird im Alltag harmloser, als er medizinisch ist.
Man sagt Kreislauf, obwohl sich der Raum dreht. Man sagt Nacken, obwohl das Gehen unsicher wird. Man sagt Stress, obwohl Übelkeit, Ohrdruck oder Doppelbilder dazukommen. Und genau dort beginnt der erste Fehler.
KERNPUNKT
Schwindel ist kein einheitliches Symptom.
Schwindel ist ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Störungen von Gleichgewicht, Kreislauf und zentraler Verarbeitung.
Denn Schwindel ist keine Diagnose. Schwindel ist der Moment, in dem ein Mensch seiner eigenen Orientierung nicht mehr traut.
Nicht jede Ursache produziert dasselbe Gefühl. Mal meldet das Innenohr eine Bewegung, die gar nicht da ist. Mal sackt die Kreislaufstabilität ab. Mal verliert das Gehirn die Fähigkeit, Lage, Blick und Bewegung sauber zusammenzuführen.
Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht: Warum ist mir schwindelig?
Die eigentliche Frage lautet: Welches System verliert hier die Führung?

Das Innenohr meldet falsche Informationen

Oft ist das Innenohr die eigentliche Quelle für den Schwindel.
Ein großer Teil des Schwindels beginnt dort, wo der Körper Bewegung misst: im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs. Sobald diese Messung falsch wird, kippt nicht der Raum selbst, sondern seine Berechnung. Das Gehirn bekommt dann Signale, die nicht mehr zur Wirklichkeit passen. Genau daraus entsteht einer der eindrücklichsten Zustände, die Menschen beschreiben können: Drehschwindel.
Das ist mehr als Unsicherheit. Das ist die Wahrnehmung von Bewegung, obwohl keine da ist.
KERNPUNKT
Wenn das Innenohr falsch meldet, verliert das Gehirn nicht einfach Information.
Es verliert die richtige Wirklichkeit.
Anders sieht es aus, wenn der Schwindel nicht für Sekunden kommt, sondern bleibt. Wenn Übelkeit dazukommt. Wenn Erbrechen einsetzt. Wenn schon kleine Kopfbewegungen alles verschlechtern. Wenn Gehen kaum noch möglich ist. Dann denkt man anders. Dann rücken akute vestibuläre Störungen wie eine Vestibularisneuritis oder andere periphere Innenohrprozesse nach vorn.
Und wenn sich zum Schwindel noch Tinnitus, Ohrdruck oder Hörminderung gesellen, wird das Bild enger. Dann ist Schwindel nicht mehr bloß eine Störung von Orientierung. Dann kippen Hören und Gleichgewicht gemeinsam. Genau dort beginnt die eigentliche klinische Richtung.

Wenn Stabilität absackt statt die Welt zu rotieren

Nicht jeder Schwindel dreht. Manche Formen sacken.
Gerade Schwindel beim Aufstehen ist dafür das beste Beispiel. Betroffene beschreiben dann kein Karussellgefühl, sondern Benommenheit, Leere im Kopf, Schwarzwerden vor Augen, Wegsacken, Wattigkeit oder das Gefühl, kurz nicht mehr ganz da zu sein. Das ist keine schwächere Variante von Drehschwindel. Es ist ein anderes Muster. Und damit meist auch eine andere Ursachenwelt.
KERNPUNKT
Nicht jeder Schwindel kommt aus dem Gleichgewichtsorgan.
Mancher beginnt dort, wo Versorgung und Regulation für einen Moment nicht mehr tragen.
Hier rücken Kreislauf, Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt, Anämie, Unterzuckerung, Herzrhythmus oder Medikamente in den Vordergrund. Der Körper richtet sich auf, die Regulation zieht nicht schnell genug nach, die Versorgung des Gehirns verliert für einen Moment ihre Stabilität — und genau daraus entsteht dieser andere, oft unterschätzte Schwindel.
Auch Medikamente spielen hier oft eine Rolle, als Betroffene anfangs ahnen. Blutdrucksenker, Psychopharmaka, sedierende Präparate oder andere zentral wirksame Substanzen können Benommenheit, Unsicherheit und Schwindel nicht nur begleiten, sondern verursachen oder verstärken.

Wenn das Gehirn selbst Orientierung nicht mehr stabil hält

Der gefährlichste Schwindel ist oft nicht der lauteste. Er ist der, der zunächst wie etwas peripheres aussieht.
Schwindel kann auch zentral entstehen — also im Gehirn selbst, vor allem im Hirnstamm, Kleinhirn oder in Netzwerken, die Blicksteuerung, Lagegefühl und Bewegung miteinander verbinden. Dann geht es nicht mehr nur um falsche Bewegungssignale aus dem Innenohr. Dann ist die Verarbeitung selbst betroffen.
Hier verändert sich das Muster sofort. Schwindel mit Doppelbildern, Sprachstörungen, Schluckstörungen, Taubheitsgefühlen, Lähmungen oder schwerer Koordinationsstörung ist nicht einfach mehr Schwindel. Es ist ein anderes Bild. Und dieses Bild darf nicht in harmlose Begriffe gepresst werden.
Auch Schwindel mit Sehstörungen ist an diesem Punkt nicht bloß „unangenehmer Schwindel“. Sobald Blickmotorik, Wahrnehmung und neurologische Auffälligkeiten zusammenlaufen, endet die Zone des Bagatellisierens. Dann muss zentral gedacht werden.

Wenn Migräne Schwindel macht, ohne wie Migräne auszusehen

Die andere Mischung aus Kopfschmerzen und körperlichen Symptomen.
Eine besonders oft übersehene Ursache ist die vestibuläre Migräne. Sie ist so wichtig, weil sie zwei bequeme Schubladen sprengt: die Innenohr-Schublade und die Kreislauf-Schublade.
Hier kommt der Schwindel nicht primär aus dem Ohr. Er entsteht auch nicht einfach, weil der Kreislauf kurz absackt. Er entsteht in einem Gehirn, das Reize anders verarbeitet, empfindlicher organisiert ist und Lage, Bewegung, visuelle Information und sensorische Belastung nicht mehr stabil genug integriert.
KERNPUNKT
Vestibuläre Migräne zeigt, dass Schwindel nicht immer aus dem Ohr kommen muss.
Gerade deshalb ist diese Form so tückisch. Nicht immer steht der Kopfschmerz im Vordergrund. Nicht immer sieht die Attacke aus wie das klassische Migränebild. Manchmal dominieren Benommenheit, Schwankschwindel, Drehschwindel, visuelle Irritationen, Übelkeit oder ein Gefühl, das sich nur schwer sauber benennen lässt.

Aktuelle Forschung: Wo Schwindel heute präziser wird

Die Forschung sucht nicht nach einem einfachen Wort für Schwindel. Sie sucht nach sauberen Mustern.
Die Schwindelforschung der letzten Jahre geht deutlich weg vom unspezifischen Sammelbegriff und hin zu präziseren vestibulären Syndromen. Die internationale Klassifikation vestibulärer Störungen wurde genau dafür entwickelt: Schwindel nicht nur zu benennen, sondern ihn nach Muster, Zeitstruktur, Triggern und Zusatzzeichen sauberer zu trennen.
KERNPUNKT
Die Forschung macht Schwindel nicht einfacher.
Sie macht ihn genauer.

Das verändert klinisch viel, weil dadurch vestibuläre Migräne, PPPD, peripher-vestibuläre Akutbilder und andere Syndrome klarer voneinander abgegrenzt werden können.

  • präzisere Syndrome statt Sammelbegriff
  • frühere Trennung zwischen peripherem und zentralem Akutschwindel
  • feinere vestibuläre Funktionsdiagnostik
  • vestibuläre Migräne als klareres neuro-otologisches Feld
  • PPPD als definierte chronische Funktionsstörung
  • mehr Gewicht für vestibuläre Rehabilitation
  • gezieltere Diagnostik durch Muster, Trigger und Dauer statt bloß allgemeiner Beschreibung

Wann neurologische Abklärung sinnvoll wird

Der richtige Zeitpunkt ist nicht später.

Wenn Schwindel plötzlich stark auftritt, wiederkehrt, mit Gangunsicherheit, Übelkeit, Hörsymptomen, Sehstörungen, visueller Überforderung oder neurologischen Auffälligkeiten verbunden ist, sollte er gezielt abgeklärt werden.

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1. Posturale Hypotonie
Auch bekannt als orthostatische Hypotonie, ist dies ein vorübergehendes Schwindelgefühl, das durch einen plötzlichen Blutdruckabfall beim schnellen Aufstehen oder Hinsetzen entsteht. Typischerweise liegt ein niedriger Blutdruck vor.

2. Probleme mit dem Kreislauf
Erkrankungen, die den Blutfluss durch den Körper oder die allgemeine kardiovaskuläre Gesundheit beeinträchtigen, können Schwindelsymptome hervorrufen. Häufige Ursachen sind Anämie (verminderte Anzahl roter Blutkörperchen), hormonelle Veränderungen (wie bei Menstruationszyklen und Wechseljahren), Atherosklerose, Blutgerinnsel und Dehydrierung.

3. Neurologische Erkrankungen
Dies können schwerwiegendere Ursachen für Schwindel sein, da sie zu Veränderungen in der Struktur und Funktion unseres Gehirns führen. Häufige Ursachen sind:Neurodegeneration – wie bei Multipler Sklerose, bei der die Nerven ihre Fähigkeit verlieren, miteinander zu kommunizieren oder die Parkinson-Krankheit (eine fortschreitende Krankheit, bei der es zu einem Verlust von Dopamin kommt, das für die normale Übertragung von Nervensignalen benötigt wird)

4. Stress, Ängste und Depressionen
Depressionen und Angstzustände werden oft fälschlicherweise als rein psychologische Probleme angesehen, obwohl sie in Wirklichkeit echte körperliche Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Körperprozesse haben. Ein plötzliches Aufflackern in diesem Bereich (z. B. eine Panikattacke), übermäßiger Stress (beruflich, familiär, finanziell, gesundheitlich) oder anhaltende, nicht bewältigte Ängste und Depressionen können zu einer unregelmäßigen Nervensystemaktivität führen, die verschiedene Schwindelsymptome hervorrufen kann.

5. Zervikogener Schwindel
Probleme mit der Halswirbelsäule (Nacken) wie Verstauchungen/ Zerrungen, akute Verletzungen und degenerative Bandscheiben-Erkrankungen können zu einer Störung der Gelenke, Muskeln und Nerven führen. Dies kann dazu führen, dass die Gleichgewichtszentren des Gehirns abnormale Botschaften über die

6. Migräne
Bei Migräne handelt es sich um starke Kopfschmerzen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit, die vermutlich auf eine ungewöhnliche Nerven- und Blutflussaktivität in Kopf und Gehirn zurückzuführen sind. Die meisten Migränepatienten berichten, dass ihre Anfälle von Schwindel begleitet werden.

7. Medikamente
Medikamente führen unserem Körper Chemikalien zu, die zwar hilfreich oder sogar lebensrettend sind, aber aufgrund ihrer unerwünschten Auswirkungen auf das Innenohr, das Gehirn, die Hormonregulierung und den Kreislauf zu Schwindelgefühlen führen können.

8. Hypoglykämie
Hypoglykämie bezieht sich auf einen Abfall des Blutzuckerspiegels und kann Schwindelsymptome hervorrufen. Dieser Zustand kann vorübergehend sein und wenig Anlass zur Sorge geben, er kann aber auch ein ernsthaftes Gesundheitsproblem darstellen.

9. Atembeschwerden
Personen, die an verschiedenen Formen von Atemwegs-Erkrankungen leiden oder sich in einer Ateminsuffizienz befinden, können aufgrund der unzureichenden Sauerstoff-Verteilung im Körper unter Schwindel leiden. In einigen Fällen kann es sich jedoch auch einfach um eine Hyperventilation handeln, die wiederum häufig mit bestimmten psychischen Störungen zusammenhängt.

Das Post-Covid-19-Syndrom (Long Covid oder Long Haulers) ist nun in die Liste der Erkrankungen aufgenommen worden, die aufgrund ihrer Auswirkungen auf die Lungenfunktion und das Gleichgewichtssystem in unserem Kopf zu Schwindel führen können. Klicken Sie hier, um mehr über die Atemübungen zu erfahren, die Sie benötigen, um sich von diesem Zustand zu erholen.

10. Vestibuläre Dysfunktion
Dies ist eine der häufigsten Ursachen für Schwindel.
Das vestibuläre System besteht aus dem Innenohr und seinen neuronalen Verbindungen zum Gehirn. Es ermöglicht es Ihnen, die Position und Bewegung des Kopfes wahrzunehmen. Probleme mit diesem System können zu einer Vielzahl von Schwindelbeschwerden führen.

Eine Innenohrentzündung kann den Vestibularisnerv schädigen und zunächst Ohrenschmerzen, Hörprobleme und Schwindel hervorrufen und dann manchmal zu langfristigen Schwindelproblemen führen. Diese Erkrankungen werden als Vestibularisneuritis oder Labyrinthitis bezeichnet.

Moderne neurologische Privatpraxis in München

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