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So kommen Sie trotz Polyneuropathie
durch Ihren Alltag

Übersicht

Was ist Polyneuropathie

Polyneuropathie ist die häufigste Form der peripheren Neuropathie. Bei dieser Erkrankung sind die peripheren Nerven – Nerven außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks – geschädigt.

Das Gehirn und das Rückenmark werden als zentrales Nervensystem bezeichnet. Eingehende und ausgehende Informationen werden in den Nerven des Arms und der Beine weitergeleitet. Informationen über die Umgebung, wie z.B. Wärme, Kälte über sensorische Nerven übertragen. Motorische Nerven leiten bioelektrische Informationen an die Muskeln weiter, was zu Kontraktion und Bewegung führt.

Die Polyneuropathie, genauer gesagt sensomotorische Polyneuropathie, beschreibt den Zustand einer Störung bzw. Schädigung eines oder mehrerer Nerven, die typischerweise Taubheit, Kribbeln, Muskelschwäche und Schmerzen im betroffenen Bereich mit sich führen. Neuropathien beginnen meist in den Händen und Füßen. Aber auch andere Körperteile können betroffen sein.

Etwas anders verläuft es bei der peripheren Neuropathie. Hier werden die peripheren Nerven geschädigt, die Schmerz- und Temperaturempfindungen weiterleiten.

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Unsere Polyneuropathie Behandlung

Ist Polyneuropathie heilbar? Je nachdem, welche Neuropathie-Ursachen bei Ihnen gefunden werden, kann die richtige Therapie den Krankheitsverlauf stoppen oder sogar heilen. Selbst bei unheilbaren Varianten der Polyneuropathie ist durch eine gezielte therapeutische Unterstützung die Prognose für eine Reduzierung der Symptome hoch.

Unser Ziel lautet immer: Ein Maximum an Wohlbefinden für Sie wiederherzustellen.

So sieht unser 4 Punkte Polyneuropathie Therapie Plan aus:

KÖRPER CHECK

Am Anfang der Polyneuropathie Diagnostik steht eine über Jahre entwickelte und praxis-erprobte Checkliste. Im Mittelpunkt stehen dabei neurologische Untersuchungen wie EEG, EMG und Ultraschall. Aber auch eine Evaluierung Ihrer gesamten körperlichen Substanz. Daraus entsteht ein effektiver, ganzheitlicher Lösungsweg speziell auf Ihre Bedürfnisse angepasst.

POLYNEUROPATHIE MEDIKATION

An effektiven Medikationen, auch in Form von schmerzlindernden Tabletten, führt meist kein Weg vorbei. Begleitend greife ich auf alternative Behandlungsansätze wie Capsaicin Behandlung, Osteopathie und Homöopathie, Akupunktur zurück.

ZUSATZ THERAPIEN

Auch psychosomatische und verhaltensbegleitende Maßnahmen zusammen mit einem erweiterten Team aus Experten spielen insgesamt eine integrative Rolle.

ERNÄHRUNGS BERATUNG

Nicht zuletzt wird auch Ihre Ernährung zielgerichtet entlang Ihrer Beschwerden optimiert. Da die diabetische Neuropathie und die Alkohol Polyneuropathie häufig auftreten ist Ernährung oft ein großer Behandlungs-Hebel.

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Polyneuropathie Expertin in München

Dr. Meike Maehle | Ihre Spezialistin und Expertin für eine ganzheitliche Polyneuropathie Behandlung.

Auf Basis meiner langjährigen Expertise definiere ich die jeweils geeignete Behandlung und begleite den Patienten entlang der Phasen der Erkrankung. Wir nutzen dabei sowohl für die Diagnostik wie auch Therapie moderne Techniken und Lösungen. Dort wo relevant auch mit Hilfe alternativer Verfahren.

Über Dr. Maehle

Polyneuropathie Symptome

Polyneuropathie Beschwerden:
Schmerzen und Taubheit

Polyneuropathie verursacht generell Symptome wie Schwäche, Muskelkrämpfe, Zuckungen, Schmerzen, Brennen und Kribbeln (häufig in den Füßen und Händen). Die Symptome hängen von der Art des betroffenen Nervs ab und können über einen Zeitraum von Tagen, Wochen oder Jahren auftreten.

Die Nervenschäden können zudem zu einem allgemeinen Taubheitsgefühl, insbesondere in den Händen und Füßen führen. So können Betroffene z.B. nicht mehr spüren, dass sie sich geschnitten haben oder dass sich eine Wunde infiziert.

Kommen noch motorische Nervenschäden hinzu trifft oft Muskelschwäche ein. Die Symptome können schmerzhafte Krämpfe und Muskelzuckungen, Muskelschwund, Knochendegeneration und Veränderungen an Haut, Haaren und Nägeln umfassen.

Bei vielen Patienten werden die Schmerzrezeptoren in der Haut überempfindlich, so dass starke Schmerzen bei Reizen empfunden, die normalerweise komplett schmerzlos sind (z.B. empfinden manche Menschen Schmerzen, wenn ein Bettlaken leicht über den Körper gezogen wird).

Neuropathische Schmerzen sind nachts oft schlimmer, was den Schlaf empfindlich stört und die emotionale Belastung durch sensorische Nervenschäden noch verstärkt.

Neuropathien können überall auftreten

Die Anzeichen der peripheren Polyneuropathie hängen letztendlich davon ab, welche Nerven beteiligt sind:

  • Eine Schädigung der autonomen Nerven kann Körperfunktionen oder den Blutdruck beeinträchtigen und sogar gastrointestinale Symptome hervorrufen.
  • Sind die sensorischen Nerven betroffen können Empfindungen und das Gleichgewichtssinn beeinträchtigt werden.
  • Eine Schädigung der motorischen Nerven beeinträchtigt dagegen Bewegung und Reflexe.

Wenn sowohl sensorische als auch motorische Nerven betroffen sind, spricht man von sensomotorischer Polyneuropathie. In diesem Fall werden Nervenzellen, Fasern (Axone) und Beläge (Myelin Hüllen) körperweit geschädigt.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Muskelschwäche
  • Krämpfe
  • Muskelzuckungen
  • Veränderungen der Haut, Haare, Nägel
  • Taubheit
  • Verlust des Gleichgewichtssinnes
  • Emotionale Störungen
  • Unterbrechungen des Schlafes
  • Verlust der Blasenkontrolle
  • Schwindel, Benommenheit

Neuropraxis Grünwald Behandlungs-Schwerpunkte

Durch die Verbindung von Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik zu einer ganzheitlichen Lösung können wir Ihnen effektiv bei unterschiedlichen Beschwerden zur Seite stehen. Lesen Sie mehr über unsere Behandlungen und therapeutischen, diagnostischen Leistungen. Wir können helfen.

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Polyneuropathie Ursachen

Das Grundprinzip aller neuropathischen Beschwerden hat einen einheitliche Ausgangspunkt: Nervenschäden. Dabei kann die Erkrankung eine Vielzahl von Ursachen haben. Darunter die Exposition gegenüber bestimmten Toxinen wie Alkoholmissbrauch, schlechte Ernährung (Vitamin-B-Mangel) und Komplikationen bei Krankheiten wie Krebs oder Nierenversagen.

Die meisten Fälle von Neuropathie sind erworben, d.h. die Beschwerden sind nicht von Beginn des Lebens an vorhanden. Erworbene Neuropathien sind entweder symptomatisch (Folge einer anderen Erkrankung oder eines anderen Zustands; siehe unten) oder idiopathisch (d.h. sie haben keine bekannte Ursache).

Eine der häufigsten Formen der chronischen Variante ist die diabetische Neuropathie. Eine Erkrankung, die bei Menschen mit Diabetes auftritt. Sie ist bei Menschen mit schlecht eingestelltem Blutzuckerspiegel besonders schwerwiegend.

Alkohol kann giftig für das Nervengewebe sein. Menschen, die zu viel trinken, können Schmerzen und Kribbeln in ihren Gliedmaßen verspüren. Dies wird als alkoholische Neuropathie bezeichnet.

Auch tritt häufig nach Krebsbehandlungen eine periphere Neuropathie auf, weil im Laufe der Behandlung periphere Nerven geschädigt werden können.

Genetisch bedingte Polyneuropathien sind dagegen eher selten. Die Charcot-Marie-Tooth-Krankheit, auch bekannt als hereditäre motorische und sensorische Neuropathie, ist eine der häufigsten erblichen neurologischen Erkrankungen. Diese genetische Mutationen führt zu leichten Neuropathien mit Symptomen, die im frühen Erwachsenenalter beginnen und, wenn überhaupt, nur zu geringen Beeinträchtigungen führen.

Nachfolgend ein Überblick der bekannten Auslöser neuropathischer Erkrankungen:

Diabetes:
Dies kann ein erheblicher Risikofaktor sein, insbesondere wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist. Von Menschen mit Typ-2-Diabetes hat fast jedee fünfte Person eine diabetische Neuropathie.

Alkoholkonsum:
Alkohol kann das Nervengewebe schädigen, und Alkoholmissbrauch wird häufig mit Ernährungsmängeln in Verbindung gebracht, die zu Neuropathie beitragen. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Alkohol Polyneuropatie.

Autoimmunerkrankungen:
Das Immunsystem greift den Körper an und schädigt so die Nerven und andere Bereiche. Dazu gehören das Sjögren-Syndrom, Zöliakie, das Guillain-Barré-Syndrom, rheumatoide Arthritis und Lupus.

Bakterielle oder virale Infektionen:
Bestimmte Infektionen können zu Neuropathie führen, darunter Borreliose, Gürtelrose, Hepatitis B, Hepatitis C und HIV.

Erkrankungen des Knochenmarks:
Beispiele hierfür sind abnorme Proteine im Blut, einige Formen von Knochenkrebs und Lymphome.

Exposition gegenüber Toxinen:
Toxische Neuropathie kann durch die Exposition gegenüber industriellen Chemikalien wie Arsen, Blei, Quecksilber und Thallium verursacht werden. Auch Drogen- oder Chemikalienmissbrauch ist ein Risikofaktor.

Erbliche Störungen:
Bestimmte Erkrankungen, wie die Charcot-Marie-Tooth-Krankheit, sind Formen der erblichen Neuropathie.

Hypothyreose:
Eine Schilddrüsenunterfunktion kann zu einer Polyneuropathie führen, obwohl dies eher selten ist.

Nierenerkrankung:
Urämische Neuropathie ist eine Form der Polyneuropathie, die nach Angaben des Center for Peripheral Neuropathy 20 bis 50 Prozent der Menschen mit Nierenerkrankungen betrifft.

Lebererkrankung:
Untersuchungen zeigen, dass periphere Neuropathie bei Menschen mit Leberzirrhose sehr häufig auftritt.

Medikamente:
Chemotherapie und einige Medikamente zur Behandlung von HIV/AIDS können Neuropathie verursachen.

Schlechte Ernährung:
Ein Mangel an den Vitaminen B-1, B-6, B-12 und E kann zu Polyneuropathie führen, da diese für die Gesundheit der Nerven lebenswichtig sind.

Körperliches Trauma oder Verletzung:
Wiederholte Bewegungen wie Tippen, Unfälle oder andere Verletzungen können die peripheren Nerven schädigen.

Moderne neurologische Privatpraxis in München

Zentral in Grünwald gelegen, im Süden von München, befindet sich unsere neurologische Privatpraxis im Ärztehaus Grünwald. Dort erwartet Sie ein modernes barrierefreies Ärztehaus mit kostenfreien Parkplätzen in einem sehr ansprechenden Umfeld.

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Neuro Magazin Polyneuropathie updates

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  • Hilft die Capsaicin-Therapie?

Gerne verweise ich auch auf folgende externe Informations-Quellen:

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