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Ludwig-Anzengruber-Straße 1, Grünwald

4,9 127 Rezensionen

    Avatar J.B. ★★★★★ vor 3 Jahren

    Ich war das erste Mal in der Praxis bei Dr. Maehle. Es war ein angenehmes und interessiertes Gespräch. Sie hat richtige Fragen gestellt und meines Erachtens ein gute Schlussfolgerungen und Einschätzungen gegeben. Ich werde noch einmal hingehen, … Mehr da ich eine dauerhafte Betreuung suche.

    Avatar Barbara Weller ★★★★★ vor 5 Jahren

    Frau Dr. Mähle hat mich gründlich und sehr freundlich untersucht und sich viel Zeit für mich genommen. Ich kann sie als Neurologin sehr empfehlen.

    Avatar Andrэ Kovalev ★★★★★ vor 2 Jahren

    Sehr kompetent

    Avatar Dagmar von der Forst ★★★★★ vor 5 Jahren

    Ich wahr sehr zufrieden Frau Dr.Meike ist sehr kompetente und sehr angenehme Person Sie nimmt sich viel Zeit und erklärt Sie das Problem so das mann das auch gut verstehen kann vielen Dank

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So helfen wir effektiv bei Burnout Problemen

Dr. Maehle Neurologie München
Dr. Maehle führt einen Alzheimer Test durch

Burnout Therapie in München

In unserer neurologischen Privatpraxis in München begleiten wir Burnout mit Erfahrung und einem klaren Verständnis für innere Erschöpfungsprozesse.
Burnout entsteht, wenn Anforderungen stabil bleiben, die eigene Kraft aber nicht mehr nachkommt.  Genau deshalb reicht es nicht, Müdigkeit nur zu registrieren – sie muss so verstanden werden, dass sichtbar wird, welche Faktoren Erschöpfung verstärken und welche sie lösbar machen.


KERNPUNKT
Burnout betrifft nicht nur den Mangel an Energie,
es betrifft die innere Steuerung des Tages.

Wir geben Ihnen Ihre Steuerungskraft zurück. Dafür klären wir zunächst, ob neurologische Ursachen beteiligt sind, analysieren die Belastungsmuster hinter der Erschöpfung und entscheiden, welche therapeutischen Schritte – auch mit medikamentöser Unterstützung – sinnvoll sind.

Wir beobachten Burnout nicht nur, wir greifen aktiv ein. Wir warten nicht, bis sich Erschöpfung weiter verfestigt und den Alltag bestimmt. In einer Privatpraxis lassen sich solche Entscheidungen konsequent umsetzen – mit Zeit für präzise Einordnung, direkter ärztlicher Verantwortung und klaren medizinischen Entscheidungen.

Neurologie, die wirklich versteht, heißt: Belastbarkeit zurückgewinnen, bevor sie endgültig verloren geht.

Gehen Sie Ihren richtigen Schritt.

Einfach Termin online buchen.

Stress Marker

Viel Verständnis und gezielte Unterstützung

  • Einfühlsame Untersuchung: Wir beginnen mit einer gründlichen Analyse Ihrer physischen und psychischen Belastung, um Ihre Bedürfnisse genau zu verstehen.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Wir hören zu und gehen die Ursachen Ihrer Erschöpfung an, mit Fokus auf Ihre Lebens- und Arbeitsrealitäten.
  • Individuelle Stressfaktoren: Gemeinsam identifizieren wir belastende Stressoren und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für Sie.

Medikation

Medikamente bei Bedarf

  • Vorsichtige Medikation: Wir setzen Medikamente nur ein, wenn sie Ihre Erschöpfung lindern und Ihr Wohlbefinden stabilisieren.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Medikamente sind nur ein unterstützendes Element – wir behandeln auch die Ursachen der Erschöpfung.

Life Balance

Schritt für Schritt zu Ihrer Balance

  • Individuelle Unterstützung: Wir entwickeln Strategien, die Ihnen helfen, mit Energie durch den Alltag zu gehen.
  • Fokus auf mentale Gesundheit: Wir lindern Symptome und fördern langfristige psychische Stabilität.
  • Nachhaltige Veränderung: Unser Ziel ist es, dass Sie dauerhaft in Einklang mit sich selbst leben.

Wir verstehen Burnout richtig.

Der innere Antrieb verliert an Kraft, während äußere Anforderungen unverändert bleiben. Aufgaben, die früher leicht wirkten, ziehen heute Energie ab, als würde jede Entscheidung durch zähen Widerstand gehen. Man spürt, dass die eigene Belastbarkeit nicht mehr selbstverständlich trägt.


KERNPUNKT
Burnout betrifft nicht nur Energie –
es betrifft die innere Steuerung des Tages.

Wenn Erschöpfung den Rhythmus bestimmt, rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie man wieder zu einem Zustand gelangt, der tragfähig ist. Wie Überforderung entschärft werden kann, wie Klarheit zurückkehrt und wie der Tag wieder so gestaltet werden kann, dass er nicht gegen sie arbeitet.

Genau hier entscheidet therapeutische Führung. Sie schafft Orientierung darüber, wie man Prioritäten ordnet, Grenzen setzt und dem eigenen System wieder Raum für Erholung gibt.

Lassen Sie uns gemeinsam klären, wie es weitergeht.

Burnout Expertin in München

Mit meiner langjährigen Expertise als Burnout-Spezialistin gestalte ich individuelle Behandlungspläne. Diagnostik und Therapie basieren auf modernen Techniken, ergänzt durch alternative Verfahren, wo relevant. Mein Fokus liegt auf der präzisen Begleitung durch alle Erkrankungsphasen für nachhaltige Veränderungen.

Dr. Meike Maehle
| Neurologie München

Burnout Symptome wirklich verstehen

Burnout oder Depression?

Wenn Erschöpfung nicht automatisch Niedergeschlagenheit bedeutet

Unser gewonnes Bild von Burn-out: Menschen erzählen zuerst nichts Spektakuläres, sondern etwas Unheimlich-Alltägliches: Sie funktionieren noch, sie erledigen Aufgaben, sie sind sogar noch erreichbar – und doch fühlt sich der Tag innen an wie ein Dauerlauf ohne Ziellinie. Müdigkeit verschwindet nicht durch Schlaf, Pausen beruhigen nicht wirklich.

KERNPUNKT
Burnout beginnt oft dort, wo der Körper noch funktioniert
aber die innere Erholung nicht mehr zuverlässig greift.

Übrigens Burnout oder Depression – diese Frage taucht häufig auf, weil beide Zustände Erschöpfung erzeugen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen. Beim Burnout ist das Leben oft nicht leer – es ist zu voll. Gedanken laufen weiter, Verantwortung bleibt präsent, aber Regeneration setzt nicht mehr ein.

Genau deshalb ist die Frage „Burnout oder Depression?“ so belastend. Beide Zustände können sich überlappen, etwa im Rahmen einer Erschöpfungsdepression. Und dennoch ist die innere Richtung oft unterschiedlich:

Bei einer Depression verengt sich das Erleben selbst, unabhängig von äußeren Auslösern. Beim Burnout sind die Burnout Anzeichen bei vielen Betroffenen klarer an Dauerstress, Leistungsdruck, Perfektionismus und Verantwortung gekoppelt – sie werden in Phasen von Entlastung kurz leichter und kehren unter Druck rasch zurück.

Frühe Symptome von Burnout

Wenn Regeneration nicht mehr „greift“

KERNPUNKT
Schlaf ist da – Erholung nicht. Und Pausen fühlen sich wie Unterbrechung an,
nicht wie Auftanken.

Frühe Burnout Symptome zeigen sich oft körpernah, ohne sofort „psychisch“ zu wirken. Der Körper bleibt unter Strom: innere Unruhe, eine niedrigere Reizschwelle, das Gefühl, ständig angespannt zu sein – selbst ohne konkreten Anlass. Viele berichten, dass sie nach außen ruhig wirken, während innen ein permanentes „Weiter“ läuft, als würde der Ruhemodus nicht mehr zuverlässig anspringen.

Parallel verschiebt sich die Startenergie. Dinge, die früher beiläufig begannen, verlangen nun Überwindung. Nicht weil die Aufgabe objektiv zu groß wäre, sondern weil der innere Zugriff schwerer wird: Man weiß, was zu tun ist – und merkt, wie viel Kraft allein der Beginn kostet. Daraus entsteht dieses typische Gefühl, sich selbst dauernd „anschieben“ zu müssen.

Denken, Fühlen, Leistungsfähigkeit

Wenn innere Koordination Kraft kostet

Mit der Zeit wird Burnout im Kopf spürbar – nicht als plötzlicher Verlust, sondern als Reibung. Konzentration ist noch möglich, aber instabil. Gedanken kreisen leichter, ohne zu entlasten, und Aufgaben bleiben „offen“ im System, selbst wenn man längst nicht mehr am Schreibtisch sitzt. Viele beschreiben es als mentale Dauerpräsenz: Der Kopf bleibt auf Sendung, während der Körper längst müde ist.

KERNPUNKT
Gedanken laufen weiter – aber sie ordnen sich nicht mehr.
Geräusche, Gespräche, Entscheidungen: Alles kostet plötzlich unverhältnismäßig viel Energie.

Neurowissenschaftlich entspricht das einer Überaktivität der Amygdala, einer reduzierten Präfrontalfunktion und einer gestörten Stressfilterung. Reize werden nicht mehr sauber sortiert, Prioritäten verschwimmen, und selbst kleine Entscheidungen fühlen sich schwer an. Emotional entsteht oft eine irritierende Mischung. Einerseits reagiert man schneller gereizt oder dünnhäutig, andererseits fühlt sich vieles flacher an – als würde Nähe zwar gewollt, aber nicht mehr wirklich erreichbar. Das ist kein Charakterwandel, sondern ein System, das zu wenig Puffer hat.

Die Leistungsfähigkeit wird dabei nicht einfach „weniger“, sondern unzuverlässig. An manchen Tagen gelingt Erstaunliches, an anderen wirkt selbst Vertrautes überwältigend. Genau diese Schwankung ist ein Kernsymptom, weil sie Kontrolle nimmt: Man kann noch – aber man weiß nicht mehr, wann.

KERNPUNKT

Fähigkeiten gehen nicht verloren. Sie sind nur nicht mehr verlässlich abrufbar.
Und genau deshalb wird der Alltag unsicher: weil Planung ihre Stabilität verliert.

Verlauf und Verdichtung

Warum Burnout ein Zeitphänomen ist

Burnout ist selten ein Ereignis, sondern ein Burnout Verlauf: Symptome verdichten sich über Wochen und Monate. Gute Tage wirken zunächst wie Entwarnung – bis man merkt, dass sie immer strengere Bedingungen brauchen: weniger Termine, weniger Reize, mehr Rückzug, mehr Vorbereitung.

KERNPUNKT

Nicht der einzelne schlechte Tag. Die Wiederholung zählt.
Erholung trägt nicht mehr. Belastbarkeit nimmt ab.

Burnout ist ein Prozess, der sich verdichtet: Die Stressachse verliert ihre Flexibilität, das vegetative Nervensystem kippt in eine chronische Übererregung, und die mentale Belastbarkeit sinkt schrittweise. Viele Betroffene berichten, dass sie „immer mehr Aufwand betreiben müssen, um normal zu wirken“ – ein klassisches Zeichen für ein System, das seine Reserven aufbraucht.

Wann Einordnung sinnvoll wird

Wenn Wahrnehmung zur Entscheidung reift

Klarheit nimmt Druck.
Sie macht den nächsten Schritt wieder machbar.

Eine strukturierte Burnout Diagnose bzw. Abklärung kann helfen, körperliche und neurologische Faktoren auszuschließen und daraus eine passende Form der Begleitung abzuleiten – therapeutisch, alltagsnah und, wenn nötig, auch medikamentös.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zur Beratung in unserer Privatpraxis in München – als ruhiger Startpunkt, ohne Druck.

Die Symptome von Burnout sind von Person zu Person unterschiedlich, und nicht alle Menschen mit Burnout erleben alle möglichen Symptome. Sie können jedoch Folgendes umfassen:

  • Müdigkeit und Erschöpfung, die körperlich oder geistiger Art sein können
  • ein vermindertes Gefühl von Kompetenz und Leistung bei der Arbeit, bei den Haushaltsaufgaben
  • Zunehmende körperliche Beschwerden, wie Kopf- oder Gelenkschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Symptome von Depression, Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit
  • Konsum von Alkohol oder anderen Drogen zur Bewältigung
  • Fantasien über das Verlassen des Arbeitsplatzes oder der momentane Rolle innerhalb der Beziehung und/ oder Familie
  • Fehlen eines Gefühls von Sinn, Freude oder Identität in seiner eigenen Rolle

Behandlungsschwerpunkte der Neuropraxis Grünwald

Drei Blickrichtungen. Ein Ziel: Beschwerden so verstehen, dass Behandlung möglich wird. Neurologie, Neuroorthopädie und Psychosomatik greifen dort ineinander, wo einfache Antworten nicht reichen.

Für präzise Diagnostik, gezielte Therapie und einen Weg, der nicht bei der Diagnose endet.

Ursachen von Burnout verstehen

 

 

Kumulative Dauerbelastung

Die „Allostatic Load“ beschreibt genau das: Belastung, die länger dauert als Regeneration
Burnout beginnt nicht in dem Moment, in dem ein Mensch spürt, dass etwas nicht mehr geht. Die Erschöpfung nimmt ihren Anfang weit früher, in einer Lebensphase, in der die Abläufe noch funktionieren, in der Aufgaben erfüllt, Erwartungen getragen und Belastungen kompensiert werden, ohne dass man ihnen besondere Aufmerksamkeit schenkt.
KERNPUNKT
Nicht „zu viel“ ist das Problem, sondern „zu lange“:
Wenn Regeneration über Zeit nicht mehr nachkommt,
wird Belastung zu einem kumulativen Zustand.
Während der Alltag weiterläuft, entfaltet sich im Inneren des Körpers ein Prozess, der so langsam und so unauffällig voranschreitet, dass er erst sichtbar wird, wenn die biologischen und psychischen Reserven längst erschöpft sind. Die moderne Stressforschung spricht von „Allostatic Load“ – der kumulativen Belastung, die entsteht, wenn ein Organismus über lange Zeit mehr ausgleichen muss, als er regenerieren kann.

 

Stressachse und Gehirn

HPA-Achse, Cortisolrhythmus, neuronale Reaktivität
Im Zentrum dieser Entwicklung steht die chronische Aktivierung der HPA-Achse – jener neuroendokrinen Verbindung zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde, die den Körper in Alarmbereitschaft versetzt und über Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin steuert, wie wir auf Belastung reagieren.
Kurzfristig ist diese Aktivierung ein Meisterwerk der Biologie: Sie schärft die Aufmerksamkeit, mobilisiert Energie, erhöht die Leistungsfähigkeit. Doch wenn Stress nicht abklingt, wenn Pausen fehlen, wenn Anforderungen dauerhaft hoch bleiben, verliert die Achse ihre Fähigkeit zur feinen Regulation.
KERNPUNKT

Die Ursache liegt nicht im Stress. Sie liegt im verlorenen Rhythmus.
Wenn Cortisol nicht mehr sauber steigt und fällt, wird Erholung biologisch schwer.

Cortisolspiegel steigen nicht mehr nur an, sie bleiben erhöht oder brechen paradox ab; der Rhythmus, der den Tag strukturiert, verliert seine Ordnung. Der Körper gerät in einen Zustand, in dem er Belastung nicht mehr von Erholung unterscheiden kann.
Diese hormonelle Dysregulation bleibt nicht ohne Folgen für das Gehirn. Der präfrontale Cortex, der für Planung, Impulskontrolle und komplexes Denken zuständig ist, reagiert unter chronischem Stress weniger effizient. Die Amygdala, das Zentrum für emotionale Alarmreaktionen, wird empfindlicher und schneller aktivierbar.

 

Arbeitswelt, innere Muster und Kipppunkt

Strukturelle Überforderung trifft auf Selbstanspruch
Doch die Ursachen liegen nicht allein im Körper. Sie liegen auch in den Strukturen, in denen Menschen leben und arbeiten. Chronische Arbeitsverdichtung, hohe Verantwortung, geringe Autonomie, permanente Erreichbarkeit, digitale Beschleunigung – all das erhöht die allostatische Last.
KERNPUNKT

Burnout entsteht, wenn Anforderungen bleiben und
der innere Antrieb weiter treibt – bis Grenzen nicht mehr schützen, sondern stören.

Hinzu kommen emotionale Faktoren: die Verantwortung für andere, die Angst vor Fehlern, die Erwartung, immer verfügbar zu sein. Burnout entsteht dort, wo äußere Anforderungen auf innere Muster treffen, die lange funktionieren, weil sie leistungsfähig machen – und irgendwann zerstörerisch werden, weil sie keine Grenzen kennen.
Hier beginnt der wissenschaftliche Konflikt, der die Forschung seit Jahren beschäftigt.
Ist Burnout eine neuroendokrine Dysregulation, die sich primär in der HPA-Achse manifestiert?
Ist es eine Form der Erschöpfungsdepression, die sich aus psychischen Belastungen entwickelt?
Ist es ein gesellschaftliches Phänomen, das aus struktureller Überforderung entsteht?
Oder ist es eine Kombination aus all dem?
KERNPUNKT
Biologie bestimmt die Empfindlichkeit, Psyche verstärkt Reaktionsmuster,
Kontext hält die Belastung chronisch.
Die Wahrheit liegt vermutlich in der Überlagerung dieser Perspektiven. Biologische Faktoren – genetische Disposition, Stresssensitivität, Cortisolreaktivität – bestimmen, wie ein Körper auf Belastung reagiert. Burnout ist deshalb kein individuelles Versagen, sondern ein Zustand, der entsteht, wenn mehrere Belastungslinien gleichzeitig auf ein System treffen, das lange kompensiert hat.

 

Aktuelle Forschung rund um Burnout

Weg von der einen Ursache – hin zu Verlauf, Kombination und Systemlogik
Die Forschung betrachtet Burnout zunehmend nicht als „Ereignis“, sondern als Verdichtung über Zeit: Belastung bleibt hoch, Regeneration bleibt zu niedrig, und das System verliert Schritt für Schritt seine Flexibilität. Das macht die Ursachen nicht einfacher – aber besser lesbar, weil nicht mehr nur nach dem Auslöser gefragt wird, sondern nach dem Muster, das sich über Wochen, Monate, Jahre aufgebaut hat.
Im Mittelpunkt stehen dabei – so wie es der Text bereits andeutet – die Wechselwirkungen zwischen Stressachsen, autonomer Balance, neuronalen Netzwerken und Kontextfaktoren.
KERNPUNKT

Burnout entsteht nicht „durch den einen Faktor“ sondern wenn mehrere Systeme
gleichzeitig über Zeit unter Druck geraten,

  • Verlaufsmuster über Monate und Jahre statt Momentdiagnosen
  • HPA-Achse und Cortisolprofile als Hinweis auf Regulationsverlust
  • Herzratenvariabilität als Marker autonomer Balance
  • neuronale Stressnetzwerke als biologische „Reaktivitäts-Schleifen“

 

Wann neurologische Abklärung sinnvoll wird

Wenn Ursachenklärung entlastet – und Differenzierung (z. B. Burnout vs. Depression) möglich wird

Klarheit ist kein Urteil.
Sie ist eine Form von Entlastung.

Eine strukturierte neurologische Abklärung bei anhaltender Erschöpfung kann helfen, körperliche und neurologische Ursachen auszuschließen und daraus eine passende Form der Begleitung abzuleiten – therapeutisch, stabilisierend und, wenn erforderlich, auch medikamentös unterstützt.

Reden Sie mit uns. Wenn Sie möchten: als ruhiger Startpunkt – ohne Druck, ohne Etikett.

  • Unangemessener Zeitdruck
    Bei Arbeitnehmern, die angeben, dass sie genügend Zeit für ihre Arbeit haben, ist die Wahrscheinlichkeit eines hohen Burnout-Risikos um 70 Prozent geringer.

  • Mangelnde Unterstützung durch einen Vorgesetzten
    Die Unterstützung durch den Vorgesetzten bietet einen psychologischen Puffer gegen Stress. Mitarbeiter, die sich von ihrem Vorgesetzten stark unterstützt fühlen, haben ein um 70 Prozent geringeres Risiko, regelmäßig an Burnout zu erkranken.

  • Mangelnde Rollenklarheit.
    Nur 60 Prozent der Arbeitnehmer wissen, was von ihnen erwartet wird. Wenn sich die Erwartungen wie bewegliche Ziele anfühlen, können die Mitarbeiter allein durch den Versuch, herauszufinden, was sie tun sollen, erschöpft werden.

  • Unüberschaubare Arbeitsbelastung.
    Wenn das Arbeitspensum nicht zu bewältigen ist, fühlen sich selbst die optimistischsten Mitarbeiter hoffnungslos. Das Gefühl, überfordert zu sein, kann schnell zu Burnout führen.

  • Unfaire Behandlung.
    Bei Arbeitnehmern, die sich am Arbeitsplatz ungerecht behandelt fühlen, ist die Wahrscheinlichkeit eines hohen Burnout-Niveaus 2,3-mal höher. Unfaire Behandlung kann Dinge wie Bevorzugung, unfaire Entlohnung und schlechte Behandlung durch einen Kollegen umfassen.

  • Mangelnde Work-Life-Balance.
    Wenn Sie einen Großteil Ihrer Energie und Zeit in die Arbeit investieren, kann Ihr Privatleben darunter leiden.

  • Hohes Engagement für Ihre Arbeit.
    Wenn Sie sich zu sehr auf Ihre Arbeit konzentrieren, kann das dazu führen, dass Sie ständig das Bedürfnis haben, sich zu überarbeiten und sich in Projekte einzubringen. Dies führt zu stressigen Situationen und emotionaler Erschöpfung.

Moderne neurologische Privatpraxis in München

Im Ärztehaus Grünwald, im Süden Münchens, liegt unsere Praxis bewusst ruhig – barrierefrei erreichbar und mit Parkplätzen direkt vor der Tür. Der Ort ist so gestaltet, dass Ankommen und Untersuchung ohne zusätzliche Belastung möglich sind. Klar, übersichtlich, entschleunigt – damit Sie sich auf die medizinischen Schritte konzentrieren können, die wirklich zählen.

Neuro Magazin Burnout Infos

Noch mehr Informationen können Sie in unserem Neuro Magazin nachlesen. Dafür einfach weiter scrollen oder direkt zum Neuro Magazin wechseln. Dort beschäftigen wir uns u.a. auch mit folgenden Themen:

  • Wie weiss ich ob ich Burnout habe?
  • Wie und wann wird es besser?
  • Welche Burn-out Phasen gibt es?
  • Der Unterschied von Burnout vs. Depression?
  • Wie äussert es sich körperlich?

Gerne verweise ich auch auf folgende externe Informations-Quellen:

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