Eine Übersicht der
10 häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland

Polyneuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems, welche insbesondere an den Beinen auftreten. Kribbeln und Brennen in den Füßen oder eine zunehmende Unsicherheit beim Laufen sind typische Symptome.

Im fortgeschrittenen Stadium können auch Lähmungserscheinungen bis zur Gehunfähigkeit an den Beinen auftreten. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, welche verschieden sein kann.

Häufigste Ursachen sind die Zuckerkrankheit (Diabetes), übermäßiger Alkoholgenuss über mehrere Jahre, Vitamin B – Mangel oder auch rheumatische Erkrankungen. Wichtig für die diagnostische Zuordnung ist die Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten.

Ein Gehirntumor oder auch Hirntumor genannt, bezeichnet jegliche Art von Geschwulst oder Schwellung im Bereich des Gehirns. Er entsteht durch ­einen ungebremsten Wachstum und eine Vermehrung der Zellen.

Ärzte unterteilen Gehirntumore in zwei Kategorien. Zur ersten Kategorie gehört der primäre Hirntumor. Dieser bildet sich aus unterschiedlichen Zellarten im Gehirn und dem Umfeld. Der Entstehungsort bzw. der Krankheitsherd liegt demnach am oder im Gehirn.

Zur zweiten Kategorie gehört der sekundäre Hirntumor. Jener Typ sind Metastasen (Tochtergeschwülste) einer bereits vorhandenen Krebserkrankung anderer Organe. Er wandert ins Gehirn ein.

Rückenschmerzen können die gesamte Wirbelsäule betreffen. Dabei werden die Schmerzen nach den Bereichen klassifiziert in dem sie auftreten. Die drei Hauptbereiche der Wirbelsäule werden wie folgt aufgeteilt.

  • Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule werden als Kreuzschmerzen oder LWS-Syndrom bezeichnet.
  • Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule nennt man BWS-Syndrom.
  • Schmerzen der Halswirbelsäule bezeichnet man als HWS-Syndrom.

Strahlen die Schmerzen in die Arme oder Beine aus, spricht man von einer Ischialgie. Die Rückenschmerzen können dabei sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Von einer Schlafstörung spricht man dann, wenn jemand mindestens dreimal wöchentlich über einen Monat lang mit dem Ein- oder Durchschlafen Probleme hat. Das Ursachenspektrum ist groß, sodass eine umfassende Diagnostik bei einem Neurologen notwendig ist.

Hier ein paar Faktoren, bei denen Sie sich wegen Schlafstörung behandeln lassen sollten:

  • An mindestens vier Tagen in der Woche benötigt man länger als 30 Minuten zum Einschlafen beziehungsweise Wiedereinschlafen.
  • Die Beschwerden dauern länger als einen Monat an.
  • Die Tagesbefindlichkeit ist stark beeinträchtigt: Man fühlt sich müde, gereizt, überfordert, antriebslos und in seinem Konzentrations- und Leistungsvermögen deutlich eingeschränkt.
  • Die Angst vor dem Nicht-Einschlafen-Können nimmt einen immer größeren Raum ein und steigert sich zu einer regelrechten Bett-und Nachtangst.
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