Schlaganfall

Es zählt noch immer zu den weit verbreiteten Meinungen, dass Schlaganfälle plötzlich und unerwartet auftreten. Dieser entwickelt sich jedoch nicht in Minuten, sondern bahnt sich über Jahrzehnte an.

Häufigste Ursache sind hoher Blutdruck und die Arteriosklerose. Durch Ablagerungen wird nämlich die normalerweise elastische Gefäßwand zunehmend starr, die glatte Innenwand der Gefäße rau.

Die beste Schlaganfall Therapie? Ein regelmäßiger Präventiv Check. Gerne auch bei mir.

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Schlaganfall

Es zählt noch immer zu den weit verbreiteten Meinungen, dass Schlaganfälle plötzlich und unerwartet auftreten. Dieser entwickelt sich jedoch nicht in Minuten, sondern bahnt sich über Jahrzehnte an.

Häufigste Ursache sind hoher Blutdruck und die Arteriosklerose. Durch Ablagerungen wird nämlich die normalerweise elastische Gefäßwand zunehmend starr, die glatte Innenwand der Gefäße rau.

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Ein Schlaganfall entsteht nie plötzlich

Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns.

Die meisten Anfälle werden durch einen abrupten Verschluss von Arterien verursacht, die zum Gehirn führen (ischämischer Anfall).  Andere werden durch Einblutungen in Hirngewebe verursacht, wenn ein Blutgefäss platzt (hämorrhagischer Anfall).

Da ein Schlaganfall schnell auftritt und sofort behandelt werden muss, wird er auch als Hirnschlag bezeichnet. Wenn die Symptome nur von kurzer Dauer sind (weniger als eine Stunde), spricht man von einer transienten ischämischen Attacke (TIA) oder Mini-Schlaganfall.

Die Auswirkungen eines Anfalls hängen davon ab, welcher Teil des Gehirns verletzt ist und wie schwer er verletzt ist. Plötzliche Schwäche, Gefühlsverlust oder Schwierigkeiten beim Sprechen, Sehen oder Gehen können auftreten. Da verschiedene Teile des Gehirns unterschiedliche Bereiche und Funktionen steuern, ist in der Regel der Bereich unmittelbar um den Schlaganfall herum betroffen. Manchmal haben Menschen mit einem Anfall Kopfschmerzen, aber der Verlauf kann auch völlig schmerzfrei sein.

Es ist sehr wichtig, die Warnzeichen eines Schlaganfalls zu erkennen und bei deren Auftreten sofort ärztliche Hilfe zu suchen!

Schlaganfall Symptome

Zu den Anzeichen und Symptomen eines Anfalls gehören:

  • Schwierigkeiten beim Sprechen und Verstehen, was andere sagen. Möglicherweise wirkt der Betroffene verwirrt oder hat Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen.
  • Lähmung oder Taubheit im Gesicht, Arm oder Bein. Plötzliche Taubheit, Schwäche oder Lähmung im Gesicht, in den Armen oder Beinen treten oft auf. Oft betrifft dies nur eine Seite des Körpers. Versuchen Sie, beide Arme gleichzeitig über Ihren Kopf zu heben. Wenn ein Arm zu fallen beginnt, haben Sie möglicherweise einen Schlaganfall. Auch kann eine Seite Ihres Mundes herunterhängen, wenn Sie versuchen, zu lächeln.
  • Probleme beim Sehen auf einem oder beiden Augen. Es kann sein, dass Sie plötzlich in einem oder beiden Augen verschwommen oder geschwärzt sehen oder dass Sie doppelt sehen.
  • Kopfschmerzen. Ein plötzlicher, starker Kopfschmerz, der von Erbrechen, Schwindel oder Bewusstseinsstörungen begleitet sein kann, kann darauf hinweisen, dass Sie einen Anfall haben.
  • Schwierigkeiten beim Gehen. Sie können stolpern oder Ihr Gleichgewicht verlieren. Möglicherweise haben Sie auch plötzlichen Schwindel oder Koordinationsverlust.

Schlaganfall Prophylaxe 

Maßgeblich zur Vermeidung von Anfällen ist die Risikominimierung. Zu den Risikofaktoren zählen:

  • Bluthochdruck
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • chronische Entzündungen
  • Rauchen

Auch Hormonpräparate und Herz-Gefäß-Erkrankungen können einen Anfall neben genetischen Vorbelastungen begünstigen.

Kombinationen aus den Risikofaktoren in Verbindung mit einem ungesunden, stressigen Lebensstil können das Risiko, eines Anfalls zu erleiden potenzieren.

Schlaganfall Ursachen

Jede Art von Anfall hat eine andere Reihe von möglichen Ursachen.

Einige Studien haben ergeben, dass Männer ein höheres Risiko haben, an einem Schlaganfall zu sterben, als Frauen. Die Risikofaktoren sind:

  • Übergewicht oder Adipositas haben
  • 55 Jahre oder älter sind
  • eine persönliche oder familiäre Vorgeschichte eines Schlaganfalls haben
  • hohen Blutdruck haben
  • Diabetes haben
  • einen hohen Cholesterinspiegel haben
  • an einer Herzkrankheit, einer Erkrankung der Halsschlagader oder einer anderen Gefäßkrankheit leiden
  • sesshaft sind
  • Alkohol übermäßig konsumieren
  • Rauchen
  • illegale Drogen verwenden

Die 2 Schlaganfall Arten

Der ischämische Schlaganfall ähnelt dem Herzinfarkt, außer dass er in den Blutgefäßen des Gehirns auftritt.

Gerinnsel können sich in den Blutgefässen des Gehirns, in den zum Gehirn führenden Blutgefässen oder sogar in Blutgefässen an anderen Stellen im Körper bilden. Und dann zum Gehirn wandern. Diese Gerinnsel blockieren den Blutfluss zu den Gehirnzellen.

Ein ischämischer Anfall kann auch auftreten, wenn zu viel Plaque (Fettablagerungen und Cholesterin) die Blutgefässe des Gehirns verstopft. Etwa 80% aller Anfälle sind ischämisch.

Hämorrhagische Schlaganfälle treten auf, wenn ein Blutgefäß im Gehirn reißt oder reißt.

Als Folge sickert Blut in das Hirngewebe und schädigt die Gehirnzellen. Die häufigsten Ursachen eines hämorrhagischen Anfalls sind Bluthochdruck und Hirnaneurysmen. Ein Aneurysma ist eine Schwäche oder Dünnheit der Blutgefäßwand.

Mein Schlaganfall Vorsorge Check

Entscheidend ist, eine Arteriosklerose möglichst früh zu erkennen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb vor allem für Risikopatienten wichtig. Bei frühzeitigem Erkennen von Veränderungen können Sie mit geeigneten Vorsorgemaßnahmen Ihre Gefäße elastisch und beweglich halten und damit Ihr Schlaganfallrisiko deutlich verringern.

Genau darauf zielt mein Vorsorge Check ab:

  • In einem ausführlichen Vorgespräch werden Ihre aktuellen Beschwerden, Ihre Vorerkrankungen und familiären Risikofaktoren erfasst.
  • Ummögliche Gefäßablagerungen zu erfassen, untersuchen wir mit einer Ultraschalluntersuchung Ihre Halsarterien.
  • Zudem untersuchen wir Sie eingehend körperlich, registrieren ein 12-Kanal-EKG, führen eine Ultraschalluntersuchung des Herzens und optional ein Langzeit-EKG
  • Zusätzlich erfolgen Laboruntersuchung (Erkennung unerkannter, z.B. genetischer Gefäßrisikofaktoren).

Mein Behandlungsplan nach einem Schlaganfall

Vorbeugung sollte immer im Vordergrund jeder Behandlung stehen. Daher empfehle ich regelmäßige Schlaganfall Vorsorgetermine mit mir.

Für den Fall, dass allerdings bereits ein Schlaganfall eingetreten habe ich ein ganzheitliches Nachversorge-Konzept entwickelt, das zusammen mit meinen Netzwerk-Partnern umgesetzt wird: das 4 Punkte Schlaganfall Nachversorge Programm.

Alle körperlichen Beschwerden speziell in Hinsicht auf neurologische Aspekte werden nach den aktuellsten Methoden durchgetestet. Dieser Schritt bestimmt massgeblich nicht nur die medikamentöse weitere Vorgehensweise, sondern auch alle anderen Behandlungsaspekte.