Alzheimer Demenz

Mehr als Vergesslichkeit

Alzheimer ist ein großes Thema, in der Medizin, den Medien, dem Bekanntenkreis, für fast jeden. Und doch bleibt die Erkrankung auch heute häufig noch lange unerkannt – weil Betroffene und ihre Angehörigen Symptomen wie zunehmender Vergesslichkeit keine Bedeutung schenken oder sie dem Hausarzt nicht auffallen. Häufig verdrängen Patienten es auch, wenn sie erste Anzeichen bemerken, sie vertrauen sich niemanden an, wollen sich aus Scham und Angst nicht untersuchen lassen.

Ein großer Fehler: Demenz und Alzheimer werden zu oft ohne Unterschied als Synonyme genutzt. Tatsächlich jedoch ist die Alzheimer-Krankheit nur eine der vielfältigen Demenzarten, wenngleich eine sehr verbreitete. Somit gibt es bei der Demenz Therapie eben auch nicht die eine Standard-Lösung.

Viele Menschen fürchten sich regelrecht vor dem Alters-Schreckgespenst Morbus Alzheimer. Die Erkrankung übernimmt schleichend die Kontrolle über den Menschen, lässt ihn immer mehr vergessen und ruft Veränderungen in der Psyche sowie im Verhalten hervor. Heilbar ist die Erkrankung nicht, doch kann durch eine gute Alzheimer Früherkennung der Alzheimer Verlauf heute oft im Fortschreiten gehemmt werden, um dem Patienten so lange wie möglich ein gutes Leben führen zu lassen.

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Wenn Morbus Alzheimer Demenz das Gehirn lahmlegt

Während einem oft über Jahre hinweg langsam zunehmenden Zeitraum entwickelt sich Alzheimer mit Anzeichen wie gesteigerter Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen und dem Verlust von Zeit- sowie Raumgefühl als chronische Erkrankung. Oft beginnt sie nach den 65. Lebensjahr, tritt sie hingegen früher auf, ist der Alzheimer Verlauf oft schnell und gravierend. Alzheimer als Definition ist eine unheilbare, meist schnell fortschreitende Erkrankung, bei der Nervenzellen absterben. Sie kennzeichnet sich durch die Abnahme von geistiger Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsveränderungen. Häufig wird bei der Erkrankung auch von Demenz vom Alzheimer Typ oder Morbus Alzheimer gesprochen.

Die Symptome von Alzheimer

Bei allen Demenzen entstehen krankhaften Veränderungen im Gehirn. Diese Veränderungen entstehen durch die Ablagerung fehlerhaft gebildeter Eiweißstrukturen innerhalb und außerhalb der Nervenzellen. Sie werden Plaques genannt. Vor allem die Gehirnanteile im Schläfen- und Scheitelbereich sind von solchen Alzheimer-Plaques betroffen.

Die Erkrankung führt zu Störungen

  • des Gedächtnisses
  • der Sprache
  • des Denkvermögens
  • des Erkennens
  • der Handhabung von Gegenständen sowie
  • der örtlichen und zeitlichen Orientierung.

Es können auch andere Symptome wie Verwirrung oder starke Stimmungsschwankungen, Aggressivität und Wutausbrüche auftreten. Alzheimer ist die häufigste Form der demenziellen Krankheiten oder Hirnleistungsstörungen. Unter Demenz versteht die Medizin den krankhaften Verlust geistiger Fähigkeiten – bei Fortschreiten der Krankheit kommt es zu zunehmender Verwirrtheit.

Alzheimer zeichnet sich durch einen schleichenden Verlauf aus.

Die Krankheit wird in drei typische Stadien eingeteilt:

  1. Im Frühstadium zeigen sich die Alzheimer Anzeichen nur bedingt, da das selbständige Leben und die Alltagsführung zumeist noch möglich sind. Oft versuchen Patienten, die steigende Vergesslichkeit oder die Desorientierung auf das Alter zu schieben, und bemühen sich, die damit verbundenen Peinlichkeiten zu verstecken, indem die Alzheimer Symptome überspielt werden.
  2. Im mittleren der Alzheimer Stadien ist dies nicht mehr möglich. Mit Unterstützung sind die Patienten zumeist noch in der Lage, einfache Alltagstätigkeiten auszuführen, doch steigert sich der Hilfebedarf ebenso wie die nun häufiger auftretenden Stimmungsschwankungen und Wesensveränderungen.
  3. Im fortgeschrittenen Alzheimerstadium ist der Patient meist rund um die Uhr auf Betreuung angewiesen. Selbst einfache Alltagstätigkeiten wie das Essen, das Anziehen oder der Toilettengang erfordern nun Hilfe, weil die Handlungsabläufe und die Bewegungskoordination immer mehr abnehmen.

So sehen die typischen Anzeichen einer Demenz aus:

  • Persönlichkeitsveränderungen wie Schroffheit und Unempfindlichkeit
  • Häufige Gedächtnislücken, besonders bei den jüngsten Erinnerungen
  • Termine oder Namen von Kollegen bei der Arbeit vergessen
  • Verunsichernde Momente der Orientierungslosigkeit an bisher bekannten Orten
  • Den Weg nach Hause nicht finden können
  • Mit vertrauten Aufgaben wie dem Bezahlen oder telefonieren nicht mehr zurecht zu kommen
  • Schwierigkeit, Wörter zu finden
  • Schwierigkeit mit willkürlichen Bewegungen und der physischen Koordination
  • Neue Dinge zu lernen und sich an Veränderungen zu Hause oder bei der Arbeit anzupassen erfordert viel Kraft
  • Das Interesse an Aktivitäten verlieren, die vorher genossen wurden
  • Rückzug von sozialen Kontakten, Depression
  • Stimmungsschwankungen, Paranoia und Ängstlichkeit

Weitere Informationen

Alzheimer Selbsttest
www.vfa.de

Alzheimer Gesellschaft München
www.agm-online.de

Alzheimer Gesellschaft Landkreis München
www.aglms.de

Alzheimer Forum
www.alzheimer-organisation.de

Deutsche Alzheimer Gesellschaft
www.deutsche-alzheimer.de

Dr. Meike Maehle – Ihre vertrauensvolle Ärztin und Neurologin München und Umgebung

Schon die verstärkte Vergesslichkeit und die Angst vor dem Fortschreiten im Alzheimer Verlauf machen vielen Patienten Sorge. Erhärtet sich der Verdacht dann durch eine Alzheimer Diagnose, empfinden Betroffene und Angehörige oft Verzweiflung.

Als Fachärztin für Neurologie sind mir nicht nur die medizinischen Komponenten der Erkrankung, sondern auch Ihre Bedenken vertraut. Mir ist es wichtig, Ihnen in Ihrer Erkrankungssituation zur Seite zu stehen. Ich nehme mir Zeit für Ihre Anliegen, erläutere Ihnen in einem vertrauensvollen Gespräch, wo zwischen Alzheimer und Demenz ein Unterschied liegt, welche Optionen für die Behandlung zur Verfügung stehen und welche Alzheimer Therapie für Sie in Frage kommt. Ich involviere dabei nicht nur Sie, den Patienten, sondern auch Ihre Betroffenen, um gemeinsam den richtigen Weg einschlagen zu können.

Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf, um einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

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