Multiple Sklerose

Meine Erfahrung zeigt, es gibt ihn nicht – den einzigen und ultimativen „MS-Test“ und damit den einzigen und ultimativen Therapie-Ansatz bei dieser Erkrankung.

Vielmehr ist es notwendig, gemeinsam, durch eine intensive Zusammenarbeit den für Sie richtigen Therapie-Ansatz zu erarbeiten und kontinuierlich umzusetzen. Und das Ergebnis ist in den meisten Fällen sehr vielversprechend.

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Multiple Sklerose

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Trotzdem gut weiterleben

Multiple Sklerose oder MS ist eine langanhaltende Krankheit, die das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven in den Augen beeinträchtigen kann. Sie kann Probleme mit dem Sehvermögen, dem Gleichgewicht, der Muskelkontrolle und anderen grundlegenden Körperfunktionen verursachen. Die Auswirkungen sind bei jedem Erkrankten meist unterschiedlich. Manche Menschen haben leichte Symptome und benötigen keine Behandlung. Andere haben Schwierigkeiten, sich fortzubewegen und tägliche Aufgaben zu erledigen.
MS tritt auf, wenn Ihr Immunsystem ein fetthaltiges Material namens Myelins angreift, das sich zum Schutz um Ihre Nervenfasern wickelt. Wird diese äußere Hülle angegriffen werden Ihre Nerven geschädigt. Das Ergebnis: Ihr Gehirn kann notwendige Signale nicht mehr korrekt durch Ihren Körper senden. Ihre Nerven funktionieren auch nicht mehr so, wie sie sollten, um Ihnen bei Ihren Bewegungen und Empfindungen zu helfen.
Falsch oder gar nicht behandelt kann MS Ihre Lebenserwartung negativ beeinflussen. Richtig und frühzeitig behandelt können Sie trotz dieser Erkrankung ein weitestgehend normales Leben führen.

Die Multiple Sklerose Symptome

Die ersten Symptome beginnen oft im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Bei den meisten Menschen erfolgt der MS Verlauf in Schüben. Den Schüben folgen zwar gewöhnlich Zeiten der Genesung, in denen sich die Symptome verbessern. Danach verschlimmert sich aber bei den meisten Menschen die Krankheit mit der Zeit weiter.

Generell lassen sich folgende Multiple Sklerose Symptome erkennen:

  • verschwommenes oder doppeltes Sehen oder vollständiger Sehverlust
  • Schwerhörigkeit
  • reduzierter Geschmacks- und Geruchssinn
  • Taubheit, Kribbeln oder Brennen in Gliedmaßen
  • Verlust des Kurzzeitgedächtnisses
  • Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen
  • Kopfschmerzen
  • Änderungen in der Sprache
  • Gesichtsschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Schluckbeschwerden
  • Schwindel, Gleichgewichtsverlust, Schwindel
  • Inkontinenz, Verstopfung
  • Schwäche, Müdigkeit
  • Zittern, Anfälle
  • erektile Dysfunktion, Mangel an sexuellem Verlangen

Die Ursachen für Multiple Sklerose (MS)

Die genauen Ursachen sind noch nicht komplett geklärt, aber es gibt viele Aspekte, die die Krankheit wahrscheinlicher zu machen scheinen. Somit gibt es nicht den einzigen Risikofaktor, der MS auslöst, aber es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zum Gesamtrisiko beitragen.

Interessante Erkenntnisse aus der Forschung zeigen folgende Aspekte auf:

  • Geografisches Gefälle: Es ist bekannt, dass MS häufiger in Gebieten auftritt, die weiter vom Äquator entfernt sind.
  • Vitamin D: Immer mehr Beweise deuten darauf hin, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei MS spielt. Niedrige Vitamin-D-Spiegel im Blut sind als Risikofaktor für die Entwicklung von MS identifiziert worden. Einige Forscher glauben, dass die Sonnenexposition (die natürliche Quelle von Vitamin D) dazu beitragen könnte, die Nord-Süd-Verteilung der MS zu erklären.
  • Rauchen: Es mehren sich auch die Beweise dafür, dass Rauchen bei MS eine wichtige Rolle spielt. Studien haben gezeigt, dass Rauchen das Risiko einer Person, an MS zu erkranken, erhöht. Auch scheint Rauchen mit einer schwereren Erkrankung und einem schnelleren Fortschreiten der Krankheit einher zu gehen.
  • Adipositas: Mehrere Studien haben gezeigt, dass Fettleibigkeit im Kindes- und Jugendalter, insbesondere bei Mädchen, das Risiko erhöht, später an MS zu erkranken. Andere Studien haben gezeigt, dass Adipositas im frühen Erwachsenenalter ebenfalls zu einem erhöhten Risiko, an MS zu erkranken, beitragen kann.

Die unterschiedlichen Multiple Sklerose Typen

Ganz typisch für eine Krankreit mit tausend Gesichtern, so gibt es eben nicht nur den Typen, sondern wir unterscheiden insgesamt 4 unterschiedliche MS Typen. Darauf  richte ich auch meine Behandlung aus:

Hier erfolgt eine einzige, erste Episode mit Symptomen, die mindestens 24 Stunden andauern.

Dies ist die häufigste Form, von der etwa 85% der Menschen mit MS betroffen sind. Hier treten Episoden mit neuen oder zunehmenden Symptomen auf, gefolgt von Remissionsphasen, in denen die Symptome teilweise oder ganz verschwinden.

Die Symptome verschlechtern sich progressiv, ohne Frühschübe oder Remissionen. Bei manchen Menschen kann es Zeiten der Stabilität und Perioden geben, in denen sich die Symptome verschlechtern und dann wieder besser werden.

Zuerst kommt es zu Schüben und Remissionen, aber dann beginnt die Krankheit stetig fortzuschreiten.